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Geschwindigkeitsüberschreitung (ausserorts) in der Schweiz

28.01.2008 10:11 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Lausch


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich lebe seit Juni 2007 mit Bewilligung B in Zürich und fahre ein in Deutschland auf meinen Vater zugelassenes Auto - also Deutsche Kennzeichen. Dieses Auto habe ich im Rahmen meiner Übersiedlung (ca. 3 Tage vor dem Blitztag) als das von mir genutzte Auto angegeben.

Leider bin ich nun auf einer Heimfahrt bei Schaffhausen ausserhorts geblitzt worden. Zugelassenen Geschwindigkeit waren 60 km/h - meine Geschwindigkeit 23 km/h zu schnell (nach Abzug der Toleranzkilometer).

Mein Vater hat nun ein Schreiben geschickt bekommen in welchen er angeben soll wer das Auto zu dem Zeitpunkt gefahren ist.

Da ich nicht freiwillig die extremen Schweiz-Wucher-Strafen auf mich nehmen möchte hier meine Fragen:
Wie sollen wir uns hier am Besten verhalten?
Welche Vorgehensweise ist die Geschickteste? (Erstmal verneinen - und Photo anfordern oder oder ....?)
Sind irgendwelche Rechtsfolgen für meinen Vater zu erwarten?
Bei Anerkennung der Strafe meinerseits - kann das Folgen für mein Fahrer-Leben hier in der Schweiz haben?
Welche Kosten können auf mich zukommen?

Für die Beantwortung meiner Fragen wär ich sehr dankbar.

Herzliche Grüsse
Die "Geblitzte";))

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie haben zwei Verfahren zu erwarten, zunächst die Festlegung der Strafe durch einen Gerichtsentscheid, der sich sowohl an den Umständen des Einzelfalles als auch an Ihrem Einkommen orientieren wird. Daneben steht die Aberkennung des ausländischen FS im Raum, also ein Fahrverbot in der Schweiz.
In der Schweiz gilt die Fahrerhaftung, wobei die Behörde beweisen muss, dass Sie gefahren sind. In Ihrem Fall scheint es also zunächst angeraten, durch Akteneinsicht zu prüfen, ob Sie auf dem Beweisfoto als Fahrerin erkennbar sind. Aufgrund der eheblichen Konsequenzen sollten Sie deshalb umgehend Beratung durch einen Kollegen vor Ort in Anspruch nehmen und die hier sinnvollste Vorgehensweise klären.
Mit freundlichem Gruss
Rain Lausch

Nachfrage vom Fragesteller 28.01.2008 | 10:35

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Könnten Sie bitte noch kurz auf meine Frage eingehen, welche Rechtsfolgen für meinen Vater evtl. zu erwarten wären?

Ergänzung vom Anwalt 28.01.2008 | 10:55

Sehr geehrte Fragestellerin,
da die Fahrerhaftung gilt, hat Ihr Vater als Halter des Fahrzeuges keine Rechtsfolgen zu erwarten.
Mit freundlichem Gruss
RAin Lausch

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