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Geschäftsübernahme innerhalb der Familie / Kaufvertrag?

10.01.2019 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde ab dem 01.02.2019 die Geschäfte von meiner Schwester (Einzelunternehmen) auf meinem Namen übernehmen. Die neue Rechtsform des Unternehmens ist eine GmbH & Co KG.

Derzeit hat das Unternehmen ein Ladengeschäft, ein Büro und zwei Onlineshops.
Der Umsatz des Unternehmens lag im letzten Jahr bei 1,6 Mil. Euro.

Da meine Schwester nebenbei noch studiert und seit kurzem verheiratet ist, kann Sie das Unternehmen nicht mehr führen.

Meine Frage lautet:

1. Muss ein Kaufvertag für den Verkauf/Übernahme stattfinden, obwohl es innerhalb der Familie ist?
2. Gibt es eine gesetzliche Regelung , über den Kaufpreis? Wie wird z.B der Unternehmenswert berechnet?
3. Was ist wenn ich das Kapital für den Kauf der Firma nicht habe?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundilchen Grüßen

10.01.2019 | 13:29

Antwort

von


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Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Zu Frage 1: Da Sie das Unternehmen Ihrer Schwester in eine GmbH und Co. KG einbringen wollen, ist ein Kaufvertrag/Übernahmevertrag unerlässlich.
Auch dann, wenn der Verkauf bzw. die Übertragung innerhalb der Familie stattfindet, ist Rechtssicherheit erforderlich, die nur dann gegeben ist, wenn alle wesentlichen Modalitäten des Verkaufs bzw. der Übertragung schriftlich niedergelegt sind.

Zu Frage 2: Der Kaufpreis wird üblicherweise zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt. Gesetzliche Vorschriften, wie ein Kaufpreis festzulegen ist, gibt es nicht. Es gibt allerdings Gesetze, in denen Regeln enthalten sind, wie ein Unternehmenswert oder der Wert von sonstigen Gegenständen oder Rechten im Hinblick auf öffentliche Abgaben (Steuern o.ä.), das ist das Bewertungsgesetz.

Zu Frage 3: Wenn ein Kaufpreis vereinbart wird, und Sie bzw. die GmbH & Co. KG das dazu erforderliche Geld nicht haben, haben Sie ein Problem. Wenn Sie eine finanzielle Verpflichtung eingehen, sind Sie auch verpflichtet, diese zu erfüllen.
Wenn Sie ein Auto zum Preise von 50.000 € sehen, dieses Geld aber nicht haben, dann können Sie das Auto eben nicht kaufen.
Gegebenenfalls können Sie sich ja mit der bisherigen Inhaberin der Firma auf eine Ratenzahlung einigen.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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