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Geschäftsreisen geschäftlich und auch zu HV


| 07.03.2005 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Betroffene Reisen (meist mehrere 100 km entfernt)

- Reisen zu Haupversammlungen von Aktiengesellschaften
- Reisen zu Kunden, Geschäftspartnern (Dienstleistung beim Kunden über mehrere Tage, kurze Meetings, Bewerbung, ... halt geschäftlich )

Kann man jemanden beauftragen(Auftragnehmer) oder beschäftigen(regulär oder auch Minijob Anstellung) für das Fahren des PKW´s als Fahrer ?
Unter anderem um Kosten zu sparen, wäre die Übernachtung im gemeinsamen Doppelzimmer, oder wären 2 Einzelzimmer zwingend notwendig ?.

eigentliche Frage:

Wären die Kosten für die Fahrerberschäftigung (Lohn, oder Rechnung fürs Fahren und Übernachten) ohne weiteres absetzbar oder könnte das Finanzamt leicht einen Gestalltungsmissbrauch unterstellen ??

Wie wäre eine Gestaltung denkbar, wo es keine Probleme gäbe ?
Es soll völlig egal sein, wer hier die Beschäftigung durchführt, Bekannt oder völlig Fremd.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst können Sie natürlich einen Fahrer einstellen, oder einen reinen Auftrag erteilen z.B. mit selbständigem Fahrer als freier Mitarbeiter. Dieser müsste im letzten Fall dann sich selbst versichern und natürlich auch für die Abgaben sorgen.

Zwei Einzelzimmer wären nicht zwingend notwendig.

Bezüglich des Gestallungsmissbrauch kommte es dann darauf an, WEN Sie nun einstellen. "Beschäftigen" Sie z.b. Ihre Ehefrau/Kind/nahen Verwandten, wird das FA sich mit der Anerkennung der Kosten sehr schwer tun (zumindest das hiesige FA). Insoweit wäre es wirlich besser, einen fremden Fahrer zu beschäftigen, wobei wir bei solchen zeitweilen Beschäftigungen dazu raten, diesen als freien Mitarbeiter (wenn die Voraussetzungen gegeben sind) zu beschäftigen.

Die genaue Vertragsabfassung kann aber nicht Sinn und Zweck dieses Forums sein; insoweit bitte ich um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 07.03.2005 | 18:24

Dies waren leider keine NEUEN Infos für mich. Einen Vertragstext benötige ich an dieser Stelle nicht.

Ich wiederhole die Frage:

"Wie wäre eine Gestaltung denkbar, wo es keine Probleme gäbe ?
Es soll völlig egal sein, wer hier die Beschäftigung durchführt, Bekannt oder völlig Fremd."

Zusatz:
Ob ich dann etwas anfechten oder einklagen muesste, weil das Finanzamt halt bestimmte nicht gesetzeskonforme Richtlinien, Leitlinien einhalten muss, waere ein Thema darüber hinaus.
Es muesste auch mit der Ehefrau gehen.

Wie würde das Finanzamt es mit der Ehefrau ersteinmal sehen ?Wäre die gesamte Reise privat ???

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.03.2005 | 20:18

Wenn es völlig egal sein soll, wer die Beschäftigung durchführt, nehmen Sie einen völlig Fremden; dort gibt es keine Probleme wenn es als Arbeitsvertrag / freier Mitarbeitervertrag läuft.

Bei der Ehefrau ist doch absehbar, in welche Richtung dass "Arbeitsverhältnis" hinlaufen soll; Sie werden sich dann sicherlich in der Gefahr begeben, dass das FA den Anfangsverdacht einer Steuerstraftat erheben kann.

Der Teil, der auf die Ehefrau entfällt, würde als Privatanteil dann sicherlich abgezogen werden.

Das FA wird dann weiter überprüfen, ob "Ihre" Reise wirklich geschäftlich war, oder hier der Verdacht der Manipulation besteht, in dem Sie eventuell einen "Kurzurlaub" als steuerliche Ausgaben verbuchen wollen.

Dieses könnten Sie allenfalls durch einen regulären Beschäftigungsvertrag mit Ihrer Ehefrau umgehen.

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