Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Geschäftsführer GmbH in persönlicher Insolvenz

| 15.01.2009 21:48 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Ich hatte eine GmbH (alleinige Gesellschafterin), mein Mann war Geschäftsführer.Die GmbH ging 2005 in die Insolvenz, das Verfahren wurde mangels Masse eingestellt, es gab keine Insolvenzstraftat.
Kann ich heute wieder eine GmbH gründen und meinen Mann (im privaten Insolvenzverfahren) als Geschäftsführer einstellen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich hindert die vorangegangene Insolvenz Ihrer GmbH Sie nicht, eine neue Gesellschaft zu gründen.

Auch Ihr Mann kann natürlich eine Tätigkeit als Geschäftsführer aufnehmen, wenn auf ihn kein Fall des § 6 GmbHG zutrifft. Hiernach kann beispielsweise eine Tätigkeit als Geschäftsführer u.a. dann nicht ausgeübt werden, wenn eine Entscheidung einer Verwaltungsbehörde oder ein Urteil vorliegt, wonach eine Tätigkeit nicht ausgeübt werden darf die mit dem Unternehmensgegenstand ganz oder teilweise übereinstimmt, oder wenn in den letzten 5 Jahren eine Verurteilung wegen der in § 6 Abs. 2 Nr. 3 GmbHG aufgeführten Straftaten erfolgt ist.

Für ein eventuell bei Ihrem Mann laufendes Restschuldbefreiungsverfahren ist lediglich wichtig, dass die Obliegenheiten erfüllt werden, insbesondere die pfändbaren Einkommensanteile an den Treuhänder abgeführt werden.

Ein Hindernis für Ihr Vorhaben besteht also nur dann, wenn Ihnen eine Gewerbeuntersagung oder ein Tätigkeitsverbot auferlegt worden ist, bzw. Ihr Mann nach der Regelung des § 6 GmbHG nicht als Geschäftsführer bestellt werden kann.

Unabhängig davon müssen Sie aber auch folgendes beachten.
Bei der Gewerbeanmeldung gibt es Tätigkeitskategorien in denen zur Gewerbeanmeldung eine Erlaubnis erforderlich ist, und wo die finanzielle Leistungsfähigkeit des Antragstellers durch eine Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes überprüft wird. Welche Gewerbe das sind, erfahren Sie beispielsweise unter www.gewerbeanmeldung.nrw.de.

Wenn also aus der vorangegangenen Insolvenz z. Bsp. noch persönliche Steuerschulden bestehen sollten, müsste mit den zuständigen Behörden geklärt werden, ob eine Anmeldung möglich ist.

Ich wünsche Ihnen viel Glück für Ihren Neuanfang!

Bewertung des Fragestellers 15.01.2009 | 23:01

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"vielen Dank"
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen