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Geschäftsbeziehung mit Schweiz

| 20.08.2014 15:17 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Wer in Dtl. ekst-pflichtig ist, muss sein Welteinkommen auch dann wahrheitsgemäß angeben, wenn der betroffene Einkommensteil -(Dividenden aus CH-GmbH)-aufgrund eines DBA zum Teil in Dtl. und zum Teil in der Schweiz zu besteuern ist (Art. 10 und Art. 23 DBA Dtl-Schweiz) bzw. Anrechnung mögl. wäre.

In der Schweiz wird in 2014 eine GmbH gegründet mit Sitz in der Schweiz - Gesellschafter sind Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland. Die Schweizer Bank möchte vom Steuerberater eine Erklärung zur steuerlichen Qualifizierung von intransparenten Strukturen haben ( für die Gesellschafter) - diese sagt aus, dass keine Meldepflichten gegenüber deutschen Behörden bestehen und das entsprechend das von der Struktur gehaltene Vermögen inkl. Kapitalerträge nicht in der deutschen Steuererklärung anzugeben ist.

Evtl. Ausschüttungen oder Dividenden können in der Schweiz besteuert werden - müssten doch aber auch in Deutschland mit erfasst werden?

Also müsste doch auch eine Meldung an die deutschen Behörden erfolgen und die Erklärung kann nicht ausgestellt werden ?
20.08.2014 | 16:02

Antwort

von


(134)
Winsstraße 66
10405 berlin
Tel: 03040393365
Web: http://www.jahn-law.com
E-Mail:


Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage auf der Basis des gebenenen Sachverhalts verbindlich wie folgt.

Da die Gesellschafter sämtlich ihren Wohnsitz in Deutschland haben, sind Sie in Deutschland unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig (§ 1 EstG.). Da Deutschland dem Welteinkommensprinzip folgt, müssen die Gesellschafter auch die Dividendenzahlungen, Gewinnausschüttungen und das Halten der Beteiligungen an der Schweizer GmbH in ihren deutschen Einkommens-steuererklärungen angeben.

Das gilt ungeachtet des Ergebnisses bezüglich der Besteuerung dieser Dividenden gem. Art. 10 Abs.6 und Abs.1 Buchstabe c) und Art. 23 DBA Dtl-Schweiz. Danach könnte die Schweizer Steuer hier aber auf 15% beschränkt sein (Art. 10 DBA Dtl.- Schweiz Buchststabe), wofür allerdings auch die weiteren Voraussetzungen des Art 23 DBA-Dtl-Schweiz erfüllt sein müssten, weil die Personen mit Wohnsitz in Deutschland die zumindest überwiegenden Anteilseigner dieser GmbH sind.

Daraus folgt, dass diese Bescheinigung nicht ausgestellt werden kann, weil Sie sachlich falsch ist, und es würde mich auch höflich ausgedrückt „sehr wundern", wenn sich ein deutscher Steuerberater finden würde, der diese Bescheinigung so unterschreibt.

Für Nachfragen oder Unklarheiten steht Ihnen hier noch eine einmalige, kostenlose Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ra. Jahn


Bewertung des Fragestellers 21.08.2014 | 07:19

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