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German Labour Law - Foreigners

08.11.2017 17:56 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,
mein Name ist Victor Gonzalez, komme aus Mexiko und arbeite derzeit für eine deutsche Firma in Deutschland. Ich wurde mit einem Ausbildungsvertrag angestellt um in Deutschland für sieben Monate geschult zu werden. Danach sollte ich wieder zurück nach Mexiko geschickt werden um dort als Prozess Ingenieur zu arbeiten. Im ersten Vertrag gibt es eine Klausel welche folgendes besagt:

"Die Ausbildung soll im Zeitraum vom 01.05. bis 31.12.2016 in Deutschland am Sitz der "German Company name" eingesetzt.

Dieser Vertrag beginnt am 01.05.2016
Die gesamte Dauer des Ausbildungsverhältnisses gilt als Probezeit. Wahrend der Probezeit ist die Beendigung des Arbeitsverhältnisses von beiden Seiten mit einer 30-tägigen Kündigungsfrist möglich.
Das Ausbildungsverhältnis endet jedoch ohne besondere Kündigung spätestens, mit der Ausreise der Auszubildenden nach Mexiko.
Herr Victor Manuel Gonzalez verpflichtet sich, die angefallenen Ausbildungskosten bei einem durch ihm veranlasstem ausscheiden aus der "Mexican Company name" im ersten Jahr nach der Ausbildung in Hohe von 75%, im zweiten Jahr von 50% und im dritten Jahr von 25% zurückzuzahlen. Die Zahlung Modalitäten werden gegebenenfalls gesondert vereinbart.
Wir die Ausbildung aus Gründen, die die Auszubildende zu vertreten hat, abgebrochen, sind die tatsächlichen Kosten zurückzuerstatten.
Die gesetzlichen Vorschriften über die außerordentliche Kündigung bleiben unberührt."

Nach sieben Monaten wurde mir angeboten ein weiteres Jahr in Deutschland zu bleiben um als Prozess Ingenieur mit normalen Arbeitskonditionen (Gehalt, Vorteile, etc.) tätig zu sein. Dieser Vertrag endet mit Dezember 2017 und ich sollte wieder zurück nach Mexiko geschickt werden. Jedoch bin ich mit den Konditionen des neuen Vertrages nicht zufrieden.
Da ich eben einen anderen deutschen Vertrag unterschrieben habe und ich einen neuen Vertrag von Mexiko unterschreiben sollte, obwohl ich mit den Konditionen des Vertrages nicht zufrieden bin (Gehaltsreduzierung um 54%, weniger Urlaub, etc.)
Muss ich, wenn ich das Unternehmen verlasse die Kosten der Ausbildung (also die Konditionen des ersten Vertrages) trotzdem tragen?
Vielen Dank für ihre Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen,
Victor Gonzalez
08.11.2017 | 18:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Klauseln setzen ein Verschulden voraus. Dies bedeutet, dass man Ihnen ein Verhalten vorwerfen muss. Wenn allerdings der Nachfolge-Vertrag deutlich schlechter ist, als der bisherige, kann von Ihnen nicht erwartet werden, dass Sie diesen unterschreiben. Dies hätte sodann zur Folge, dass Sie auch nicht zur Rückzahlung der Ausbildungskosten verpflichtet sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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