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Geringwertiger Betrug - Lohnt sich ein Strafantrag bei 50 EUR Schaden?

| 25.01.2009 23:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo.

der leicht delikate Fall kurz zusammengefasst:

Ich habe über eine Kontaktanzeige im Web eine Prostituierte kennengelernt.

Nach einem Telefonat war ein Treffen auf Grund der Entfernung kein Thema.

Da mit die Dame aber optisch sehr gefallen hat, einigten wir uns darauf, dass sie mir gegen 50 EUR einige Photos von sich schicken würde.

Die Bezahlung erhielt sie in Form eines Guthaben-Codes für Ihr Handy. Seitdem ist besagte Dame für mich nicht mehr erreichbar.
Ignoriert Nachfragen, geht nicht ans Telefon u.s.w.

Ob ich das Geld selber wiederbekomme ist mir eigentlich egal (Lehrgeld), aber vielleicht bin ich ja nicht der einzige, der auf sie so reingefallen ist.

Lohnt sich für mich der Weg zur Polizei überhaupt oder wird wegen dem geringen Wert nichts weiter passieren?

Sehr geehrter Fragesteller,

unabhängig vom Wert des Schadens werden nach einer Strafanzeige zunächst Ermittlungen durchgeführt. IdR wird die Beschuldigte in der Sache angehört, sodass diese zunächst Kenntnis davon erlangt, dass Sie gegen sie vorgehen.

Sind Sie der einzige Geschädigte ist es nicht auszuschließen, dass das Verfahren gegen die Dame eingestellt wird; mit oder ohne Auflagen nach §§ 153, 153a StPO

Sind Sie allerdings nicht der einzige Geschädigte, kann es zu einem Strafbefehl oder einer Anklage gegen die Dame kommen.

Ob sich damit Ihre Anzeige 'lohnt' müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Sie sollten aber folgendes bedenken: Wenn keiner der Geschädigten Anzeige erstatten würde, blieben solche Taten ungesühnt und würden weiter betrieben werden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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Bewertung des Fragestellers 27.01.2009 | 09:51

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