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Geringverdiener?


14.08.2007 17:08 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



Guten Tag,
ich war bis zum 31.03. Wehrdienstleistender und beginne jetzt im September mein Studium.
Da nun 5 Monate dazwischen liegen, habe ich über eine Zeitarbeitsfirma vier Monate Vollzeit gearbeitet und einen Monat lang nur Samstags.
Der Lohn in den vier Monaten betrug zwischen 800€ und 1200€ pro Monat.
Im letzten Monat wird es vorraussichtlich nicht mehr als 500€ werden.
Nun hat mein Arbeitgeber mir keine Steuern abgezogen. Als ich ihn darauf hingewiesen habe, sagte er, ich sei Geringverdiener und bräuchte keine Steuern zahlen.
Nun hat sich seine Meinung geändert und er will mich rückwirkend ab Juli auf 400€-Basis zurückstufen, da ich anscheinend nur entweder 2 Monate oder 50 Tage im Jahr arbeiten darf. Ich habe aber bereits für mehr als 400€ gearbeitet.
Dem Finanzamt selbst habe ich die Sache geschildert und habe die Auskunft bekommen, dass ich bis zum Freibetrag von 7664€ keine Einkommenssteuererklärung abgeben und somit auch nichts versteuern müsse.

Da ich nun zwischen 2 Fronten stehe, möchte ich mir gerne eine juristische Meinung dazu anhören.

Muss ich das Geld nun nachzahlen und wenn ja, muss ich dann dafür gerade stehen, obwohl ich meinen Arbeitgeber darauf hingewiesen habe und dieser mir falsche Auskunft erteilt hat?
Sehr geehrter Fragender,

der Freibetrag bezieht sich auf ein ganzes Jahr (zu versteuerndes Gesamteinkommen) und umfasst alle Einkünfte, also auch die des Wehrdienstes, Kapitaleinkünfte etc..

Sollten Sie darunter bleiben, fällt tatsächlich keine Steuer an.

Eine Rückstufung durch Ihren Arbeitgeber ist natürlich rückwirkend nicht mehr möglich, da Sie ja tatsächlich mehr Lohn bekommen haben.

Sollte entgegen der bisherigen Abrechnung Ihr Lohn tatsächlich lohnsteuerpflichtig gewesen sein (was aufgrund der Höhe des Einkommens und der Länge der Tätigkeit so sein könnte), so schulden Sie natürlich grundsätzlich die Lohnsteuer als Steuerschuldner. Daran ändert auch die unrichtige Abrechnung des Arbeitgebers erstmal nichts.
Sollte jedoch ihr Gesamteinkommen unterhalb des o.a. Freibetrags bleiben, so sollten Sie gleich zum Anfang des nächsten Jahres eine Einkommensteuererklärung abgeben, in der Sie diese Einkünfte angeben. Sofern dann keine Einkommensteuer anfallen solle, haben Sie diesen Missstand nachträglich geheilt.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

Nachfrage vom Fragesteller 22.08.2007 | 13:43

Danke, das hat mir echt weitergeholfen.
Wenn das alles so klappt, dann kann mir ja nichts passieren.
Zusatzfrage: Wie ist es denn mit den Sozialversicherungen?
Mein Arbeitgeber hat mir ja "überhaupt nichts" abgezogen.

Muss denn die Krankenkasse u.s.w. nicht bezalt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2007 | 08:22

Sehr geehrter Fragender,

es handelt sich hier leide rum ein neues Thema, das ich sie bitte, extra zu stellen,d a dies für 30 EUR nicht eistbar ist.

Ich bitte um Verständnis
Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

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