Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gerichtskosten bei geringem Streitwert

| 6. Februar 2017 09:22 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Zusammenfassung:

Rechtsanwalts- und Gerichtskosten

Es droht ein Rechtsstreit wegen eines Werts von 154,00 €. Gerichtsstand ist Berlin. Ich wäre Beklagter und lebe in Nürnberg und bin nicht in der Lage, nach Berlin zu reisen und müsste wohl einen Nürnberger Anwalt beauftragen, der wiederum einen Korrespondenzanwalt beauftragen oder ggf. selbst nach Berlin reisen müsste.
Welche Kosten, bitte einigermaßen verständlich aufgeschlüsselt, kämen im ungünstigsten Fall (einschl. Korrespondenzanwalt, Reisekosten) auf den Verlierer zu. Mir ist klar, dass Sie da keine rechtsverbindliche Auskunft geben können, aber einen Anhaltspunkt brauche ich schon.
Ich möchte dem Verwalter meiner Eigentumswohnung per Beschluss der Eigentümerversammlung untersagen lassen, einen solchen Rechtsstreit zu führen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Bei einem Streitwert von 154 € kommen bei gerichtlicher Geltendmachung folgende Kosten auf Sie zu:

- Gerichtskosten: 105 €
- eigene Anwaltskosten: 157,60 €
- gegnerische Anwaltskosten: 157,60 €

Sollten Sie einen Anwalt aus Nürnberg beauftragen, welcher den Gerichtstermin in Berlin wahrnimmt, kämen noch Fahrtkosten pro gefahrener km von 0,30 € dazu . Ferner kann der Anwalt noch Tage- und Abwesenheitsgeld zwischen 20 - 60 € je nach Abwesenheitsdauer verlangen.

Sollte in Ihrem Fall der Kläger vor Gericht unterliegen, ist nicht unbedingt gesagt, dass dieser auch die Reisekosten Ihres Anwalts übernehmen muss. Es herrscht generell Streit darüber, ob aufgrund der Entfernung auch die Reisekosten des auswärtigen Anwalts zu übernehmen sind. Nach meinem Empfinden ist das hier eindeutig zu verneinen. Bei dem geringen Streitwert stehen die Fahrten zwischen Berlin und Nürnberg in keinem Verhältnis.

Sie sollten daher daraufachten, sich einen Anwalt vor Ort , also Berlin, zu nehmen. Letztendlich können Sie auch einen Anwalt in Nürnberg beauftragen, klären Sie dann aber mit dem Anwalt ab, dass dieser aufgrund seiner Vollmacht für den Gerichtstermin einen Kollegen in Berlin in Untervollmacht beauftragt. Dann entstehen keine weitere Kosten, weil sich die Anwälte untereinander je nach Vereinbarung die Gebühren teilen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 8. Februar 2017 | 00:20

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Verständlich und klar.

"