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Gerichtliches Mahnverfahren / Inkasso


24.10.2005 21:20 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Ich möchte eine Antwort / Empfehlung dahingehend, wie ich mich verhalten soll.
Kurz zum Problem:
Ich habe eine Mahnung bekommen von einem Inkasso-Unternehmen, weil ich einen Call-by-Call-Anbieter nicht bezahlt habe.
In einem ersten Brief habe ich das Inkasso-Unternehmen darauf hingewiesen, dass ich meine Schuld nicht anerkenne, ich habe aber die Hauptschuld direkt an das Telekommunikationsunternehmen überwiesen.Diese Überweisung stellt für das Inkasso-Unternehmen eine Anerkennung ihrer Forderung dar.
Bei der ganzen Sache stellt sich folgendes Problem dar:
Die Hauptschuld betrug ungefähr 5 Euro, das Inkasso-Unternehmen will jetzt nach etlichen Mahnungen 80 Euro. Vorallem geht das Inkasso-Unternehmen weder darauf ein, mir eine technische Überprüfung zuzusenden, auch habe ich nie einen Nachweis dahingehend bekommen, dass die damalige Telekom-Rechnung bzw. auch die Mahnung des Call-by-Call-Anbieters bei mir angekommen sind. Hinzu kommt, dass die Aufstellung der Inkasso-Gebühren fehlerhaft ist, auch auf meine Nachfrage einer korrekten Abbrechnung bekomme ich nur immer höhere Gebühren-Forderungen. Die Situation ist ziemlich unübersichtlich, jetzt wird mir ein gerichtliches Mahnverfahren angedroht.
Was muss ich dabei beachten ?
Soll ich auf die Forderungen eingehen ?
Sind diese Forderungen nicht überhöht ?
Wie stehen die Chancen, dass dieses Inkasso-Unternehmen seine Forderungen per Gericht eintreiben kann ?
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben zwar gegenüber dem Inkassounternehmen die Forderung bestritten, die Forderung aber denoch an den Gläubiger gezahlt. Dies würde ich auch als Anerkenntnis werden. Aus welchem Grund hätten Sie sonst zahlen sollen?

Damit werden aber auch die Inkassokosten im Rahmen des Verzugsschadens dem Grunde nach berechtigt sein.

Ob Sie auch der Höhe nach berechtigt sind, kann ich leider nicht beurteilen. Denn Sie haben nur den Gesamtwert (80 EUR), nicht aber die Einzelpositionen genannt.

Die Rechtsanwälte hätten bei einem Streitwert von 5,00 EUR auch immerhin 45,24 EUR nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechnen können.

Wenn nun noch weitere Kosten (z.B. Auskunftskosten) hinzukommen, so erscheint der Betrag von 80 EUR nicht unwahrscheinlich.

Es ist auch davon auszugehen, daß das Inkassounternehmen Ihre eigenen Kosten einklagen wird.

Daher sollten Sie schnellstmöglich die Inkassokosten zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
Tel.: 0221/ 272 4745
Fax: 0221/ 272 4747
www.anwalt-wille.de <http://www.anwalt-wille.de>
anwalt@anwalt-wille.de <mailto:anwalt@anwalt-wille.de>




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