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Gerichtliches Kontaktverbot für aggressiven Vater

05.02.2008 14:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe ein großes Problem würde gerne wissen ob ich damit durch kommen würde,den Vater gerichtlich zu verbieten sein kind nah zu kommen.Er hat sich gut 3 Jahre nicht um sie gekümmert,ich habe das alleinige Sorgerecht und hat auch noch kein Unterhalt gezahlt.
Er ist sehr aggressiv,Zeugen hätte ich dafür,selbst mich hat er vor den Kindern geschlagen,vor ner Freundin hat er mich gewürgt.
Seine Tochter ist über 3 Jahr,aber wenn er hier ist,will sie von ihrem vater nix wissen.
Jetzt droht er mir das Kind weg zu nehmen,bei ihm würd es ihr ne gut gehen,er hat keine Ahnug von Kindern.
Jetzt habe ich Angst um meine Tochter,er ist zu allem fähig,drum würd ich gern wissen ob ich damit durch kommen würde,gerichtliches Verbot sein Kind zu sehen?

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Vorausschicken möchte ich, dass ich davon ausgehe, dass Sie allein sorgeberechtigt sind.

Zunächst haben Sie auf Grund der gewalttätigen Übergriffe des Kindesvaters auf Ihre Person die Möglichkeit eine gerichtliche Anordnung zu erwirken. Diese könnte dergestalt aussehen, dass dem Kindesvater Ihnen gegenüber ein Näherungsverbot ausgesprochen wird vgl. (§ 1 GewSchG).

Ergänzend hierzu könnten Sie bezüglich des Umgangs des Kindesvaters mit Ihrer Tochter eine familiengerichtliche Anordnung erwirken, wenn das Kindeswohl durch das Verhalten des Kindesvaters gefährdet ist.

Eine solche Kindeswohlgefährdung liegt in der Regel vor, wenn dem Kind zwar noch kein Schaden entstanden ist, aber eine gegenwärtige Gefahr dergestalt vorliegt, dass sich bei der weiteren Entwicklung des Kindes eine erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit vorhersehbar ist.

Für eine solche Beurteilung des Verhaltens des Kindesvaters müssten konkrete Anhaltspunkte vorliegen. Wenn er der Tochter gegenüber nicht gewälttätig geworden ist, sind die tätlichen Übegriffe auf Sie lediglich Prognoseindizien. Weiterhin spricht gegen den Kindesvater die Weigerung Unterhalt zu zahlen bzw. der mangelnde Umgang mit Ihrem Kind. Um eine abschließende Beurteilung vornehmen zu können, ist die genaue Kenntnis der Umstände des Einzelfalles und der beteiligten Personen unumgänglich.

Ich empfehle Ihnen daher einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens aufzusuchen, um diesem die gesamten Umstände Ihres Falles ausführlich zu schildern und entsprechende Schritte einzuleiten.


Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen eine Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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