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Gerichtlicher Mahnbescheid bei mehreren Gläubigern

| 05.07.2018 08:56 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Mahnbescheid über ausstehende Miete gegen Mitmieter

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Schwiegereltern haben vor einigen Jahren zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann einen Mietvertrag für eine Wohnung abgeschlossen um den beiden den Erhalt der Wohnung zu ermöglichen.
Im Mietvertrag sind alle Vier als Mieter angegeben.

In der Wohnung wohnen jedoch lediglich die Tochter und ihr Ehemann mit ihren Kindern. Die Mietzahlungen und die Bezahlung der Nebenkostenabrechnung erfolgt ebenfalls durch diese.

Meine Schwiegereltern haben jetzt beide ohne weitere Korrespondenz mit dem Vermieter einen gerichtlichen Mahnbescheid über offenstehende Beträge aus Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2016 und 2017 über jeweils 65 EUR und 240 EUR erhalten. Zusätzlich werden als Nebenkosten Mahngebühren in Höhe von 2,50 EUR sowie Gerichtskosten (inkl. Zinsen und Auslagen) in Höhe von ca. 37 EUR geltend gemacht. Der Mahnbescheid erging jeweils gleichlautend an alle vier Mieter.

Hierzu stellen sich mir die folgenden Fragen:

Ist es rechtens, dass der Vermieter an die Schwiegereltern direkt einen Mahnbescheid mit den - im Vergleich zur offenen Forderung - hohen Kosten von 37 EUR verschickt? Die beiden haben erst mit diesem Schreiben von der offenen Forderung erfahren und hatten aus ihrer Sicht somit keine Chance die Forderung ohne Mahnbescheid zu begleichen bzw. auf eine Bezahlung durch die Tochter und ihrem Ehemann hinzuwirken. Dem Vermieter ist die Situation bekannt, dass die Schwiegereltern nicht selbst in der Wohnung wohnen.

Haben die Schwiegereltern einen Anspruch darauf, jeweils eine Kopie der Korrespondenz zu erhalten? Oder reicht es für den Vermieter aus, wenn er seine Schreiben nur an einen der Mieter adressiert?

Wie sollten die Schwiegereltern auf den gerichtlichen Mahnbescheid jetzt reagieren?

Schon im Voraus herzlichen Dank für Ihre Antwort!
05.07.2018 | 09:42

Antwort

von


(137)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95819261
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ja, der Vermieter darf sämtliche Hauptmieter in Anspruch nehmen. Zum einen ist eine Mahnung bei Mietzahlungen entbehrlich und zum anderen reicht es aus, wenn er einer Mietpartei gegenüber die Mahnung ausspricht
Nein, es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Herausgabe der Korrespondenz gegen den Vermieter. Allenfalls gegen die weiteren Mieter.

Soweit die Forderung berechtigt ist, sollte der Betrag ausgeglichen werden. Sie haben dann einen Ausgleichsanspruch im Innenverhältnis gegen die anderen Mieter.

Noch einmal: Im Außenverhältnis haftet jederMieter dem Vermieter gegenüber den vollen Mietzins, außer es ist anders vereinbart im Mietvertrag.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Bewertung des Fragestellers 05.07.2018 | 09:56

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