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Gepäck verspätet - was erstattet die Fluggesellschaft?

17.07.2009 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag.

bei einer Dienstreise nach Tel Aviv kam das Gepäck nicht mit dem selben Flugzeug an (Landung 14 Uhr nachmittags), sondern war erst am Abend des Folgetages für mich zugänglich. Da bereits nach Landung Meetings und Abendessen mit Geschäftspartnern terminiert waren, musste ich das Notwendige besorgen: Kleidung (ca. 150 €/Kosmetika (da ich eine Frau bin...Makeup etc...) ca 200 €). Nun erstattet die Fluggesellschaft 50% des Gesamtbetrages. Ich kann diese 50%-Regelung nirgendwo in den Unterlagen des Montraler Abkommens finden. Ist dies jeder Fluggesellschaft vorbehalten? (Austrian Airlines)

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Beste Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Wie bereits von Ihnen richtig festgestellt, ist bei Gepäckverlust das Montrealer Abkommen bzw. die genannte EU Verordnung 889/02 einschlägig.

Nach Art. 19 des Übereinkommens von Montreal haftet das Luftfahrtunternehmen für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Reisegepäck, es sei denn, dass es beweisen kann, dass alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen wurden oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war.

Danach gibt es eine Entschädigung für einen tatsächlich durch die Verspätung entstandenen Schaden. Hier ist Ihnen ein tatsächlicher Schaden von 350 Euro entstanden.

Warum die Fluggesellschaft eine 50 prozentige Zahlung annimmt ist für mich vorliegend nicht eindeutig ersichtlich. Ich vermute aber, dass es sich hier um die Schadensberechnung handeln wird. Grundsätzlich wird bei Schäden an Sachen nur der Zeitwert ersetzt. Es gilt der Grundsatz, dass der Schadensersatzanspruch dem Geschädigten in voller Höhe gewährt wird aber ihn nicht bereichern soll. Es gilt insoweit die Differenz zwischen alt und neu

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

André Neumann

Rechtsanwalt Dipl. Jur.

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