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Generelles Recht

25.04.2014 07:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich bin vom Kunden Aufgefordert worden aus einem Katalog Pflaster und Platten zu Besorgen. Ich fuhr zu meinem Baustoffhändler und habe das Pflster dort Bestellt, der Senior Scheff hat seine Mitarbeiter Aufgefordert sich die Bestellung Bestätigen zu lassen,
einer seiner Mitarbeiter hat sich den Auftrag der Platten Bestättigen lassen der andere Mitarbeiter jedoch nicht.Aufgrund das das Pflaster nur 6 cm Dick ist reicht es dem Kunden nicht aus und Verlangt von mir Schadenersatz in Höhe von 3000€ die Mehrarbeit von 6000€ wurden auch nicht gezahlt weil das Gericht der meinung ist es läge ein Mangel vor weil der Kunde nicht mit seinem Wohnmobiel nicht auf das 6 er Pflaster Fahren könne.Jetzt hat mich der Baustoffhändler gebeten die 1200€ ür das Pflaster zu Bezahlen.Da meine Frage : Hätte der Mitarbeiter des Baustoffhändlers sich die Bestellung vom Kunen Bestättigen Lassen wie von seinem Cheff gefordert währe das Pflaster entweder mit einvernehmen des Kunden Geliefert worden oder der Kunde hätte die Bestellung korigieren können und ein anderes Pflaster hätte Geliefert werden können. Aufgrund des Fehlverhalten des Mitarbeiters sind mir 3000€Schadenersatz 6000€ Mehrarbeit 1500€ Rechtsanwaltkosten entstanden, kann ich diese gegen den Baustoffhändler Gelten machen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider kann ich Ihnen keine Hoffnung machen. Ansprüche, die Sie gegen den Baustoffhändler haben könnten, sind Ihrer Sachverhaltsschilderung nach nicht ersichtlich.

Ich gehe dabei davon aus, dass die Platten geliefert wurden, die auch bestellt wurden. Ich gehe darüber hinaus davon aus, dass zwischen Ihrem Kunden und dem Baustoffhändler keinerlei Kontakt oder eine sonstwie geartete Beziehung bestand.

Dies zugrunde gelegt gilt:

Es existierten hier zwei vollkommen unabhängige Vertragsverhältnisse. Zum Einen das zwischen Ihnen und ihrem Auftraggeber, im Zweifel ein Werkvertrag. In diesem haben sie sich verpflichtet, ein Werk einer bestimmten Art und Güte herzustellen. Im Zweifel haben Sie sich auch dazu verpflichtet, die entsprechenden Materialen auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko zu besorgen.

Daneben besteht das Kaufvertragsverhältnis zwischen Ihnen und dem Händler.

Schadenersatz vom Händler wäre nun dem Grunde nach zu leisten, wenn der Händler eine Pflicht aus dem Vertragsverhältnis zu Ihnen verletzt hätte (ein Vertragsverhältnis zwischen dem Händler und dem Kunden bestand ja nicht). Der Händler schuldet die Lieferung einer mangelfreien Sache. Mangelfrei ist eine Sache vereinfacht gesagt, wenn sie so ist wie bestellt. Dies ist hier wohl der Fall.

Das die Steine anders waren, als der Kunde sie wollte, betrifft nur Ihr Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und dem Kunden. Der Händler konnte ja gar nicht wissen, wie die Steine nach dem Kundenwunsch beschaffen sein sollten. Eine Pflicht des Händlers, sich bei dem Kunden zu versichern, ob die Steine so beschaffen sind, dass damit der Werkvertrag ordnungsgemäß erfüllt werden könnte, gibt es nicht.

Auch wenn Sie bei dem Baustoffhändler als Vertreter Ihrer Kunden auf dessen Rechnung und auf dessen Risiko etwas bestellt hätten, stünden Ihnen Ansprüche gegen den Händler nicht zu, wenn Sie genau dass bekommen haben, was Sie (für Ihren Kunden) bestellt haben. Dann wäre lediglich zu überlegen, von wem der Händler hier seinen Kaufpreis erhält. Dann hätten Sie vermutlich aber auch den vorangegangenen Prozess nicht verloren (was ich aber nur vermuten kann!)

Ich bedauere also, dass ich Ihnen keine positivere Nachricht geben kann. Aus Ihrer Sachverhalsdarstellung lässt sich aber leider keinerlei Anspruch Ihrerseits auf Schadenersatz gegen den Händler erkennen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 25.04.2014 | 09:24

Ich hatte Keine Vollmacht des Kunden, das war auch dem Mitarbeiter des Baustoffhändlers bekannt daher hat der Cheff seine Mitarbeiter Aufgefordert sich alle Bestellungen des Kunden die´ich in Auftrag geben würde sich vom Kunden Bestättigen zu lassen,der eine Mitarbeiter hat sich die Lieferung der Platten Bestättigen lassen diese wurden auch sofort Bezahlt und der andere hat einfach Geliefret ohne es sich Bestättigen zu lassen obwohl er den Auftrag dazu hatte. Da meine Frage wenn er sich den Auftrag hätte Bestättigen lassen hätte der Kunde das Pflaster so nehmen oder die Bestellung ändern können, dann hätten wir auch kein Mangel bei der Ausführung der Arbeiten es geht um die Stärke des Pflasters das 6 cm dick ist und 8 cm sein sollte.Mein Rechtsverstand sagt mir hätte der Mitareiter sich die Lieferung im vorfeld Bestättigen lassen währe es zu keiner Gerichtsverhandlung gekommen ! Da kein Mangel da währe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.04.2014 | 09:39

Danke für die Nachfrage.

Entscheidend ist: Hätte sich der Mitarbeiter die Korrektheit der Platten bestätigen lassen müssen?

Wenn alleine Sie der Käufer waren und zwischen Händler und Ihrem Kunde kein Vertragsverhältnis bestand, gibt es keine Rechtsgrundlage, aufgrund derer eine solche Pflicht angenommen werden könnte.

Die interne Anweisung des "Chefs" an seinen Mitarbeiter jedenfalls begründet für Sie keine Ansprüche.

Wenn indes die Vereinbarung zwischen Ihnen, dem Händler und dem Kunden bestand, dass dieser die Lieferung jeweils abnehmen sollte, bevor sie verbaut wird, sähe die Sache unter Umständen etwas differenzierter aus. Eine solche Verabredung gab es aber Ihrer Sachverhaltsschilderung nach nicht. Darüber hinaus wäre dann die Frage, ob Sie nicht auf die Abnahme der Steine durch den Kunden hätten warten müssen.







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