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Generelle Sicherung eines Privatdarlehn


30.10.2007 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Guten Tag,
ich hätte folgende generelle Frage:

Angenommen ich möchte für ein geschäftliches Projekt eine "Summe X" von einer Privatperson als Darlehn leihen. Laufzeit 12 Monate, Verzinsung XX%. Rückzahlung der Darlehnssumme + Zinsen nach Ablauf des Jahres.

Als Sicherheit kann ich eine komplett lastenfreie Immobilie in Höhe vom 5 fachen der reinen Darlehnshöhe anbieten.

In welcher Form habe ich generell die Möglichkeit dem potentiellen Darlehnsgeber die Sicherheit einzuräumen. Kann ich dies schlicht durch einen notariellen Vertrag machen (reicht ein kurzer, die Eckdaten umfassender Vertrag zwischen Darlehnsnehmer und Darlehnsgeber?), muss dies generell immer im Grundbuch eingetragen werden?

Wie gehe ich am schnellsten (!) vor und wie sichere ich sowohl mich, als auch natürlich den Darlehnsgeber am besten rechtlich ab?

Für eine fundierte Antwort wäre ich sehr dankbar! Bitte kein "Fachchinesisch" - sondern wenn möglich klar und verständlich. Dankeschön!

-- Einsatz geändert am 30.10.2007 16:20:52

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Sie können sich mit dem Darlehensgeber über die Aufnahme einer Hypothek einigen. Die Hypothek wird im Grundbuch eingetragen und berechtigt den Darlehensgeber im Fall der Nichtrückzahlung des Darlehens sich am Grundbesitz zu befriedigen. Damit dient die Hypothek dem Darlehensgeber für den von Ihnen gewünschten Kredit.

Daneben müssen Sie Sicherungsabrede vereinbaren, d.h. die zu sicherunde Forderung konkret bestimmen, die auch künftig oder bedingt sein kann gemäß §1113 II BGB. Die Parteien müssen sich bzgl. der Höhe der Geldforderung, des Zinssatzes und evtl. Nebenleistungen einig sein.

nach § 1115 BGB muss der Gläubiger, die Höhe der Forderung, der Zinssatz und evtl. Nebenleistungen ins Grundbuch eingetragen werden. Bzgl. aller übrigen Vereinbarungen kann auf die Eintragungsbewilligung des Eigentümers Bezug genommen werden. Nötig ist auch die Bezeichnung des Schuldgrundes, da nur so eine eindeutige Identifizierung der Forderung vorgenommen werden kann.

Als Schulder haften Sie mit Ihrem Grundstück, d.h. Sie müssen die Zwangsvollstreckung dulden.

Da Sie als Grundstückseigentümer auch der persönliche Schuldner der Forderung sind, würde mit Zahlung der Forderung die Hypothek aufgrund ihrer Akzessorietät erlöschen, es entsteht gemäß §§ 1163 I 2, 1177 I BGB eine Eigentümergrundschuld.

Für die Bestellung einer Hypothek ist die notarielle Form notwendig, so dass Sie zusammen mit dem Darlehensgeber einen Notar Ihres Vertrauens aufsuchen mögen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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