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Generationenhaus zum Mehrfamilienhaus ändern?


25.11.2016 15:24 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Hallo,

ich habe ein Generationenhaus, welches jedoch nur 1 Wohnung ist und möchte in dieses mehrere Wohnungen einbauen bzw zum Mehrfamilienhaus umbauen . Nun bin ich mir unsicher, was ich genau hier tun muss bzw einreichen muss, bei der Gemeinde um die Baugenehmigung zu bekommen. Oder kann ich das einfach so machen?
Brauche ich dazu einen Architekt,welcher die Pläne vom Gebäude ändert?? Das Haus ist so geschnitten, das man eigentlich keine großen Änderungen baulich benötigen würde. Es ist eben nur als Einfamilienhaus angelegt und später würden dort dann 3 Familien wohnen.
Gibt es im Vorfeld Baulasten/ Vorschriften welche ich anfordern kann wo darin steht: in der Straße dürfen nur 1 und 2 Familienhäuser stehen etc....

Gruß

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ohne Baugenehmigung wird dieses leider nicht möglich sein - im Einzelnen:

Sie müssen einen Antrag auf Baugenehmigung stellen. Diesen können Sie in aller Regel bei Ihrer Gemeinde im Internet als Formular finden. Dort finden Sie auch Nachweise über die Kosten; es gibt da meistens eine so genannte Gebührenfibel oder Kostenordnung etc.
In dem Formular sind verschiedene Angaben zu der Anzahl der Wohnungen, zu den Bewohnern usw. zu machen; Unterlagen sind als Anlagen beizufügen.

Bei einem Architekt würde ich anfragen, was er dafür verlangen würde, denn in der Tat müssen für den Baugenehmigungsantrag Planunterlagen eingereicht werden, dass in aller Regel nur über einen Architekten oder Bauingenieur laufen kann.

Im Übrigen können Sie in der Tat Akteneinsicht beim Bauamt Ihrer Gemeinde nehmen, um sich zu erkundigen, ob etwa ein Bebauungsplan besteht, welche Verordnungen eine Rolle spielen (zum Beispiel Stellplatzverordnungen etc.) und was noch beachtet werden muss, wobei Ihnen das Bauamt da kostenlos weiterhilft.

In aller Regel werden die Nachbarn im Baugenehmigungsverfahren beteiligt.

Einschränkungen können sich insbesondere aus einem Bebauungsplan ergeben, dass Sie selbst schon vorausgeahnt und in Ihrer Frage deutlich gemacht haben.

Sowohl der Bauantrag (gegebenenfalls in vereinfachten Genehmigungsverfahren) als auch der Auftrag an den Architekten sollten aber bei dieser Sachlage sehr einfach und schnell vonstatten gehen können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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