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Generalvollmacht Grundstück verkaufen §181

30.10.2011 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Mein Vater lebt seit vielen Jahren in einem Pflegeheim. Er besaß einiges an Bargeld, welches bis vor 2 Jahren mein Bruder verwaltete. Eine notariell beglaubigte Generalvollmacht besitze ich. Mein Bruder hat in der Zeit ca. 60.000 Euro für sich unterschlagen. Es ist nun kaum mehr Bargeld da, so dass eines der Grundstücke verkauft werden muss. Im Haus des Vaters lebt der Bruder unentgeltlich. Es besteht sowohl am Haus als auch an den Grundstücken erheblicher Instandsetzungs- und Erhaltungsbedarf, mit hohen Kosten, keines der Grundstücke kann so verkauft werden ohne hohe Verluste. Das Amtsgericht schlug mir vor, ich solle eines der Grundstücke selber kaufen als In-Sichgeschäft (von §181 befreit in der Generalvollmacht ), damit die Kosten für die Pflege des Vaters und die Instandhaltungskosten , Rohdung usw. gewährleistet sind. Muss mann dann die volle Kaufsumme auch direkt auf das Konto des Vaters zahlen, womit ich einen hohen Kredit aufnehmen müsste, oder kann dies Zug um Zug nach Bedarf der Kosten gezahlt werden u. gäbe es damit Schwierigkeiten mit dem Bruder im Erbfall?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Die Anregung des Amtsgericht ist jedenfalls richtig und sinnvoll.

Der Kaufvertrag selbst bedarf der notariellen Beurkundung.
In diesem Vertrag müssen auch die Zahlungsmodalitäten festgelegt werden. Eine Zug-um-Zug-Zahlung nach jeweiliger Notwendigkeit der Kosten wäre für Ihren Vater unvorteilhaft, da er Ihr Insolvenzrisiko tragen müsste.

Da Ihr Bruder nicht bevollmächtigt ist, kann er Ihnen in der Sache auch keine Steine in den Weg legen.
Im Erbfall könnte es nur dann Probleme geben, wenn Sie den Kaufpreis für das Grundstück nicht gezahlt haben.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Nachfrage vom Fragesteller 30.10.2011 | 19:38

Sehr geehrter Herr RA Roth
vielen Dank für Ihre Antwort, sie hilft mir weiter. Das Insolvenzrisiko ist zum Glück nicht vorhanden aufgrund eigener Immobilien und hohem Einkommen.
Ich möchte nur nicht weiterhin hohe Kosten für das Fällen von ca. 60 Bäumen, Abriss von alten Hütten/Scheune selber stecken weiterhin , wodurch mein Bruder im Erbfall profitiert, er wird sich nicht an den jetzigen Kosten beteiligen. Könnte ich diese schon bezahlten und noch anstehenden Kosten von der Kaufsumme abziehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.10.2011 | 20:02

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, das können Sie machen, da Sie insoweit einen Erstattungsanspruch haben.


Mit freundlichen Grüßen

RA K. Roth

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