Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gemietetes Haus, Kaltmiete oder Nebenkosten für vorhandenen Garten?

| 10.05.2009 08:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte(r) Herr/Frau Rechtsanwalt/Rechtsanwältin,

ich wohne seit 4 Jahren in einem kleinen alten gemieteten Haus (50qm). Es ist auch ein Garten vorhanden und mit vermietet (250qm).

Im Mietvertrag heißt es: "Die Miete beträgt monatlich EUR 360,00".
Das ist quasi die "Kaltmiete", in der auch der Garten mit eingerechnet ist. Eine Aufteilung, welcher Preis für den Wohnraum und welcher Preis für den Garten entfallen, ist nicht vorhanden. Der Mietpreis von EUR 360,00 gilt also pauschal für beides.

Im Mietvertrag heißt es weiter: "Außerdem hat der Mieter alle Nebenkosten wie Strom, Kabelanschluss, Wasser, Müllabfuhr, Kaminkehrer, Telefon zu tragen".

Dafür zahle ich zu der "Kaltmiete" monatlich an den Vermieter weitere EUR 25,00.

Insgesamt zahle ich daher EUR 385,00 pro Monat.

Jetzt bin ich arbeitslos geworden und die ARGE (Arbeitsamt / Hartz IV) will die Kaltmiete von EUR 360,00 nicht voll bezahlen. Die Miete sei unangemessen teuer. Für meinen Wohnbezirk (eine alleinstehende Person) sei nur eine Kaltmiete von EUR 247,00 angemessen.

Dem ist vermutlich sogar zuzustimmen, denn in der Kaltmiete ist ja auch der (sehr große, aber von mir kaum genutzte) Garten enthalten. Beides zusammen (!) kostet EUR 360,00.

Ich wüsste nun gerne, ob die Vermieterin den Garten überhaupt so pauschal berechnen darf (ist ja schließlich kein "Wohnraum") oder ob der Garten nicht vielmehr ebenfalls Nebenkosten oder "andere Kosten" sein müssten?

Vielen Dank!









Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Grundsätzlich steht es im Rahmen der Vertragsfreiheit Mietparteien frei, das Mietobjekt (Wohnhaus mit Garten) als solch eine Einheit zusammenhängend zu vermieten.

Eine Aufteilung des Mietpreises in einen Anteil für die Wohnung und einen für den Garten ist nicht vorgeschrieben. Demzufolge ist die Festlegung einer pauschalen Miete auch nicht zu beanstanden.

Sie haben im übrigen diese pauschale Kaltmiete seit Jahren unbeanstandet gezahlt, so dass auch von daher in mietrechtlicher Hinsicht keine Ansprüche gegen den Vermieter auf Änderung o.ä. gegeben sind.

Dass Sie jetzt diese Probleme mit der ARGE bekommen, können Sie rechtlich nicht dem Vermieter anlasten.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 10.05.2009 | 09:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Leider ist die Antwort nicht "zu meinen Gunsten", aber dafür kann der RA ja nichts. Ich habe jetzt Rechtsklarheit."