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Gemeldet ohne Mietvertrag

| 15.09.2016 19:41 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


10:23

Sehr geehrte Damen und Herren,
sie Angelegenheit ist etwas komplexer:

Wir sind seit Mitte Dezember 2015 in einem Haus gemeldet auf Basis einer muendlichen Vereinbarung mit dem Vermieter, der mit uns auch beim Einwohnermeldeamt war bei der Anmeldung. Die Vereinbarung betraf kostenloses Wohnen in Gegenzug fuer Haushaltsfuehrung, Betreuung der schon alten Haustiere und Betreuung der alten Mutter des Hauseigentuemers.

Mittlerweile sind zwei der drei Tiere sowie die alte Dame vestorben, zur vereinbarten Wohnung erhielten wir keinen Zugang sondern nur zu urspruenglich gewerblichen Raeumen im Souterrain, die mittlerweile vermietet sind, so dass wir gezwungen waren, in der Wohnung des Hausbesitzers zu schlafen. Diese Wohnung moechte er nun gerne vermieten und uns am Wochenende aus dem Haus wissen - mit einer Ankuendigung von zwei Tagen im Voraus. Wir haben Hausrat etc. dort in der Garage, da uns der Zugang zur oberen, versprochenen Wohnung nicht gewaehrt wurde, vor ca. einem Monat wurde auch das Schloss der Eingangstuer erneuert und uns kein Schluessel uebergeben (vom alten Schloss hatten wir welche). Ferner wurde uns in diesem letzten Monat nahezu taeglich erzaehlt, Schluessel gaebe es am folgenden Tag. Ohne dass dies eingetroffen waere.

Wie sieht die rechtliche Situation ohne Mietvertrag aus? Ist das rechtlich nun ein Mietvertag in muendlicher Form oder eine Leihe oder aehnliches? Wir koennen uns weder binnen zwei Tagen eine Wohnung suchen, noch haben wir die Mittel fuer Hotel etc., darum koennen wir hier auch nur einen kleinen Betrag fuer eine Antwort bieten.

Die Frage ist, ob es moeglich ist, mit uns zum Einwohnermeldeamt zu gehen und hernach alle Vereinbarungen zu brechen und uns so kurzfristig vor die Tuer zu setzen? Oder gibt es fuer diese Dinge Fristen? Welches Recht findet in solchen Faellen Anwendung?

15.09.2016 | 20:16

Antwort

von


(3023)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
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Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Ihnen Ihre bisher genutzten Wohnräume genommen worden sind, sprich mittels Schlossauswechslung, können Sie unverzüglich mittels einstweiliger Verfügung beim Amtsgericht die Wiedereinräumung verlangen, da auch ein mündlicher Mietvertrag wirksam ist und dieser durch die gemeinsame Anmeldung sogar noch bewiesen werden kann.
Der Vermieter kann Ihnen darüber hinaus nicht weniger als drei Monate Zeit lassen, auszuziehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 15.09.2016 | 21:26

Haben sie vielen Dank. Nurz zur Sicheheit:

Gilt das auch fuer besagten Fall, da uns der Zugang zur urspruenglich zugesagten Wohnung nicht gewaehrt wurde, sondern wir alternativ untergebracht wurden in seiner Wohnung (welche, wie ich es verstehe, ab morgen anderweitig vermietet ist). Die urspruenglich zugesagte steht jedoch leer.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.09.2016 | 10:23

Sehr geehrter Fragesteller,

das gilt im Eilverfahren vor Gericht nur für die zuletzt bewohnten Räume. Die anderen zugesagten Räumlichkeiten müssten Sie in einem längeren Hauptsacheverfahren klären. Die Argumentation ist allerdings ebenfalls hilfreich, wenn sich der Vermieter darauf berufen sollte, dass kein Platz mehr vorhanden sei.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.09.2016 | 11:11

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