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Gemeinschaftswasserhahn

21.09.2018 21:39 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um Probleme rund um einen Wasseranschluss im Garten eines Mietshauses.

Ich wohne Mieter in einem Sechs-Parteien-Mietshaus, zu dem auch ein Gemeinschaftsgarten gehört. Zur Pflege der Pflanzen ist hier ein Wasserhahn im Aussenbereich angebracht.
Die Mieterin im Erdgeschoss verweigert mir die Wasserentnahme, um beispielsweise meine in der Garage über den Winter zwischengelagerten Pflanzen zu versorgen oder um einen Eimer Wasser zur Reinigung meines Fahrrads, der Garage etc. zu entnehmen. Sie verweist hier darauf, dass der Aussenwasserhahn über Ihren regulären Wasserzähler abgerechnet werden würde (und ich damit folglicherweise am Aussenwasserhahn kein Wasser entnehmen soll). Stattdessen argumentiert sie damit ich solle das Wasser jedes Mal mit einem Eimer aus dem vierten Stock nach unten tragen.
Ich bin hier nun natürlich verunsichert wie ich mich verhalten soll, zumal ich eigentlich der Meinung bin dass ein Gemeinschaftswasserhahn auch für die Benutzung aller Mieter da ist.
Der Garten an sich ist ohne Rasen, jedoch vereinzelt ein paar Sträucher die auch tatsächlich im Sommer gegossen werden.

Über eine kleine Hilfestellung würde ich mich sehr freuen.

P. Fuchs

Gerne zu Ihrem Fall:

Ihr natürlicher Ansprechpartner ist Ihr Vermieter (V) und nicht dem Mieter. der Ihnen den Zugang zum Wasserhahn verwehrt.

Wenn Ihr VM auch der VM des anderen Mieters ist, fragen Sie ihn, ob der Wasseranschluss Gegenstand dessen Mietvertrags ist oder nicht.

Gehört der Anschluss zu dessen Mietvertrag, dürfen Sie den nicht benutzen.

Ist das nicht der Fall, besteht damit das Indiz, dass es sich um einen Gemeinschaftswasserhahn handelt, vor allem dann, wenn in Ihrem Mietvertrag die Gartenmitbenutzung genannt ist.

Dass der Zähler dann nur in einer Wohnung installiert ist, ist das Problem des Vermieters, das er zum Zweck einer ordnungsgemäßen Abrechnung nach § 556 a Absatz 1 Satz 2 BGB lösen muss.

Dazu findet sich in der Betriebskostenverordnung für Wasserzähler eine ausdrückliche gesetzliche Regelung bezüglich der Umlagefähigkeit der Zählermiete auf den Mieter in § 2 Nr.2 BetrKV.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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