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Gemeinschaftspraxis Podologie


27.11.2007 09:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Welche Rechts-bzw. Vertragsform ist sinnvoll und sicher, wenn
2 Podologen gemeinsam eine Praxis gründen wollen und ein Mietausfall durch den Wegfall eines Partners abgesichert sein soll?
Würden Sie eine bestimmte Vertragsform oder eher den Abschluss einer gegenseitigen Versicherung empfehlen?
Vielen Dank für eine Antwort und
freundliche Grüße

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Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen Stellung und beantworte diese wie folgt:

Da zwischen der Rechtslage im Außenverhältnis der Mieter zu ihrem Vermieter und der Mieter untereinander zu unterscheiden ist, empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise:

Um eine alleinige Haftung bzgl. der Mietzinsen eines der Podologen zu vermeiden, ist die Unterzeichnung des Mietvertrages durch beide Podologen zu empfehlen. Dies bewirkt selbstverständlich lediglich eine gesamtschuldnerische Haftung beider Podologen, da im Außenverhältnis der Mieter zum Vermieter die Haftung grds. nicht eingeschränkt werden kann. Etwas anderes würde im Außenverhältnis nur dann gelten, wenn sich der Vermieter bereit erklären sollte, von jedem der Mieter nur einen Teil (bspw. die Hälfte) der Miete zu verlangen, und zwar auch im Falle des Wegfalls eines der Podologen.

Da in der Praxis allerdings nicht davon auszugehen ist, dass der Vermieter sich auf eine derartige Regelung einlassen würde, bleibt es bei der gesamtschuldnerischen und somit vollständigen Haftung beider Mieter im Außenverhältnis zum Vermieter.

Hiervon zu unterscheiden ist das Innenverhältnis der Mieter untereinander, da hierin die Haftung durchaus regelbar ist, dass jeder der Podologen nur einen Anteil (bspw. die Hälfte) der Mietschulden trägt und dass im Falle des Wegfalls eines Partners dieser sich dennoch zur Fortzahlung seines Anteils an der Miete bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verpflichtet. Zwecks weiterer Absicherung einer derartigen Vereinbarung wäre es auch denkbar, dass der jeweilige Podologe seine Verpflichtung gegenüber dem Kollegen, diesen von der anteiligen Mietzahlung freizustellen und die anteilige Miete fortzuzahlen, durch eine Bürgschaft absichert.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen für etwaige Rückfragen und weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich bei Ihnen bedanken und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin

Nachfrage vom Fragesteller 27.11.2007 | 22:18

Sehr geehrte Frau Fey,
vielen Dank für Ihre Information.
Vielleicht können Sie mir noch sagen, welche Gesellschaftsform (Gbr., GmbH o.ä.) Sie für den oben genannten, geplanten Zusammenschluß empfehlen würden, um für beide Partner ein möglichst gute Absicherung zu erreichen.
Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 17:30

Schon aus haftungsrechtlicher Sicht empfiehlt sich m.E. am ehesten die Rechtsform der GmbH, mfG
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin

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