Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gemeinschaftseigentum an Wohnmobil


| 18.04.2005 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Welche legale Möglichkeit hat ein unverheiratetes Paar, sich ein Wohnmobil (ca 40.000 EUR) zur gemeinsamen Nutzung bei gleichlastiger Kostenteilung anzuschaffen, ohne daß das Finanzamt auf die Idee kommen kann, der Beitrag des jeweils nicht eingetragenen Halters sei als Schenkung für den eingetragenen zu anzusehen und damit Schenkungssteuer-pflichtig. Kraftfahrzeuge können ja - nach meiner Kenntnis - nur auf einzelne natürliche oder juristische Personen zugelassen werden. Müssen wir also eine "Wohmobil-Nutzungsgesellschaft" gründen oder genügt die Zulassung auf eine der beteiligten Personen, ergänzt durch eine schriftliche vertragliche Vereinbarung, in der die Eigentums und Nutzungsrechte beider Nutzer formuliert werden. Hinweis: Es interessiert in diesem Zusammenhang nur der steuerliche Aspekt, nicht die rechtliche Absicherung der Partner untereinander.
Die Zulassung auf einen der beiden Partner bedeutet nicht gleichzeitig, daß das Wohnmobil auch nur diesem Partner gehört. Sie können durchaus gemeinsam Eigentümer des Wohnmobils sein, es aber gleichwohl nur auf einen von Ihnen zulassen. Ich empfehle Ihnen in diesem Falle allerdings aus Beweisgründen, eine kurze Vereinbarung ("Zweizeiler") aufzusetzen, nach der das Wohnmobil Ihr gemeinsames Eigentum ist, Sie das Wohnmobil zu gleichen Teilen nutzen können und auch die Kosten zu gleichen Teilen tragen. (Dies allerdings, wie gesagt, aus Gründen des einfacheren Nachweises, zwingend ist dies nicht, die mündliche Absprache reicht grundsätzlich auch).

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke für Ihre präzise Antwort, das war´s was ich wissen wollte. "