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Gemeinschaftseigentum Keller


| 12.02.2006 09:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Hallo,

in meinem Kellerraum (Sondereigentum) befindet sich ein ca. 50 cm hohes durchgehendes Podest aus Beton. Aufgrund der Raumhöhe von 1,50m ist der Kellerraum daher nicht richtig nutzbar. Alle anderen Kellerräume befinden sich auf einer Ebene, ca. 50 cm tiefer. Nach Prüfung durch einen Gutachter übernimmt dieses Podest keine tragenden Aufgaben und gilt daher auch nicht als Bodenplatte im fachtechnischen Sinne. Ein Ausbau wäre unproblematisch und würde ca. einen Tag dauern.

Frage: Muss ich die Eigentümergemeinschaft fragen und muss ich nach WEG die Hausverwaltung einbinden?
Sehr geehrter Fragesteller,

Änderungen in der Wohnung (Sondereigentum) können vorgenommen werden, sofern nicht gemeinschaftliches Eigentum oder die äußere Gestaltung des Gebäudes davon betroffen wird. Zum Sondereigentum gehören: Wand-/Deckenputz, Fliesen, nicht tragende Wände (außer zum Nachbarn), Zu- und Ableitungen ab Anschluss von der gemeinschaftlichen Hauptleitung. Der Fußbodenestrich, Teppichboden, Fliesenbelag, eingebaute Einrichtungen, Innentüren, Tapeten und Anstrich.

Gegen eine Abtragung des Podestes im Rahmen des Sondereigentums würden nach Ihren Angaben vorerst keine Gründe sprechen. Sie sollten höchstens noch darauf achten, ob Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft bestehen, die einer solche Abtragung entgegenstehen würden, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Ich hoffe, Ihre Frage hilfreich beantwortet zu haben. Anbei finden Sie noch die einschlägige Regelung des § 5 WEG.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-
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