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Gemeinschaftsantenne

24.03.2009 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,
ich wohne in einer Eigentumsanlage mit 8 Parteien. Die WEG hat bei Fertigstellung einen Kabelanschluss bei der Fa. KabelDeutschland abgeschlossen.Jetzt haben sich 2 Eigentümer auf eigene Rechnung ein Flatrate-Paket bei KabelDeutschland bestellt. Dies hat den Einbau eines weiteren Verstärker (nur für 2 Eigentümer) im Keller erforderlich gemacht, welche ebenfalls mit dem gemeinschaftlichen Hausstrom betrieben wird. Diese 2 Eigentümer sind von KabelDeutschland gleichzeitig vom ursprünglichen WEG-Verstärker abgeklemmt worden.
Frage:
Muss die WEG nunmehr die kosten für den ursprünglichen Verstärker durch 6 Einheiten teilen ?? Können sich die 2 abgeklemnten Eigentümer tatsächlich von dem Zahlungspflicht für den WEG-Verstärker befreine, obwohl dieser gemeinschaftlich durch die WEG beauftragt wurde??
Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,


der Beschluss in der Eigentümerversammlung ist auch für die zwei Eigentümer, die eine gesonderte Anlage nutzen, verbindlich, sofern er nicht binnen Monatsfrist von diesen Eigentümern gerichtlich angefochten wurde.

Fehlt es an der Einleitung des gerichtlichen Verfahrens (was ich unterstelle), sind die Kosten auf ALLE Eigentümer umzulegen, d.h. nicht auf sechs, sondern acht Einheiten.

Wenn diese zwei Eigentümer darüberhinaus einen gesonderten Vertrag abschließen, entbindet sie dieses nicht von ihrer Zahlungspflicht.

Sollten die weiteren zwei Verstärker ZUSÄTZLICHEN Strom verbrauchen, wären diese ZUSATZKOSTEN ebenfalls von diesen zwei Eigentümern gesondert zu tragen. Da es sich aber um geringe Beträge handelt wird, wird man ernsthaft überlegen müssen, ob eine gesonderte Berechnung wirtschaftlich zweckmäßig ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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