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Gemeinschaftliches Testament / Aufteilung / Widerruf ohne Beurkundung


14.08.2007 22:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Folgender Sachverhalt liegt vor:
Ehepaar X (Güterstand Zugewinngemeinschaft) mit 2 Kindern hat ein gemeinschaftliches Testament errichtet und sich gegenseitig – der Erstversterbende den Überlebenden – zum alleinigen und unbeschränkten Erben eingesetzt. Weiterhin hat jeder von Ihnen für den Fall seines Todes als Längerlebender den gemeinsamen Sohn Klaas zu seinem Erben eingesetzt. Sohn Klaas als Erbe wurde mit folgendem Vermächtnis belastet: Er ist verpflichtet, an seinen Bruder Manfred einen Betrag zu zahlen, welcher die Hälfte des beim Tode des Letztlebenden Manfreds zustehenden Pflichtteils ausmacht (zahlbar von Klaas in 5 gleichen Jahresraten). Dieses Vermächtnis wurde ausgesetzt, da Sohn Manfred auf seine Pflichtteilsansprüche verzichtet hat. Weiterhin sind sämtliche in dem gemeinschaftlichen Testament getroffenen Verfügungen wechselbezüglich (Verzicht auf das Anfechtungsrecht wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten).

Der Notar hat die Eltern darüber belehrt, dass sie gemeinsam dieses Testament insgesamt aufheben oder auch in einzelnen Punkten ändern können und ein jeder von ihnen berechtigt ist, zu Lebzeiten des anderen einseitig seine letztwilligen Verfügungen zu widerrufen. Der Widerruf bedarf der notariellen Beurkundung und führt zur Unwirksamkeit des Testamentes insgesamt. Das Recht zum Widerruf erlischt mit dem Tode des anderen Ehegatten. Das Testament kann also danach nicht mehr geändert werden. Dies gilt insbesondere für die Erbeinsetzung des Sohnes Klaas zum Erben des Längstlebenden (der Eltern).
Neben dem Testament wurde von den Eltern und beiden Söhnen ein Pflichteilsverzichtsvertrag unterschrieben, in dem die Söhne gegenüber Ihren Eltern (und zwar gegenüber jedem von Ihnen) auf ihre Pflichtteilsansprüche auch für ihre Abkömmlinge oder solche, die Ihnen noch geboren werden, verzichten. Manfred sowohl auf das Pflichtteilsrecht nach dem Erstversterbenden der Eltern als auch auf das Pflichtteilsrecht nach dem Tode des Längstlebenden der Eltern; Klaas jedoch nur auf das Pflichtteilsrecht nach dem Tode des Erstversterbenden.

Nun ist der Vater verstorben.

Hierzu habe ich folgende Fragen:
1.)Können Manfred oder Klaas einen Erbanteil (Pflichtteil) geltend machen ?
2.)Wenn die Mutter stirbt und das Erbe (z. B. 150.000 €) ausgezahlt wird: Wieviel bekommt Klaas, und wie viel muss er Manfred gemäß Vermächtnis auszahlen ?
3.)Wenn der Vater kurz vor dem Tode ein handgeschriebenen, letzten Willen verfasst hat (Aufteilung des Erbes zwischen den Söhnen: 50%/50%), ist dieser gültig (der Zettel wurde nicht notariell beurkundet!) ?
4.)Kann die Mutter nun – nach dem Tode des Vaters – das Testament noch ändern ?
Eingrenzung vom Fragesteller
14.08.2007 | 22:40

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Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der online-Rechtsberatung in
dieser Form.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter
Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für
Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. nein, wenn auf den Pflichtteil rechtsgültig, d.h. notariell verzichtet worden ist

2. Der Pflichtteil von Manfred beträgt 1/4, die Hälfte davon 1/8.

3. Der Vater hätte seinen wechselbezüglichen Verfügungen im gemeinschaftlichen Testament erst rechtswirksam widerrufen müssen.

4. Die Mutter kann die wechselbezüglichen Verfügungen im Testament nicht ändern.

Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu
können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihnen
gerne zur Verfügung. Da wir viele unserer Mandate über große Entferungen
führen, ist dies in allen Angelegenheiten meinem Fachgebiet ensprechend
uneingeschränkt von aus Heidelberg auf die Entfernung möglich und für
Sie zeitsparend, auch insbesondere dann wenn Sie keine Rechtsberatung in
Ihrer näheren Umgebung wünschen.
Gerne nutzen Sie auch unsere Online-Rechtsberatung über unsere
Internetseite www.Fachanwalt-Heidelberg.de oder rufen Sie uns einfach
unter den angegebenen Telefonnummern an.

Schließlich möchte ich Sie gerne auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Rechtsberatung dazu wie Sie Ihre Rechte durchsetzen ist nur im
Rahmen einer online-Beratung über unsere Internetseite
www.Fachanwalt-Heidelberg.de oder www.Fachanwalt-Karlsruhe.de oder über
eine direkte Mandatserteilung Telefon: 06203-692983 möglich.
Die von mir erteile Auskunft bezieht sich natürlich lediglich auf die
Information, die mir von Ihnen zur Verfügung gestellt wurde. Eine
allumfassende Ermittlung des Sachverhalts ist für eine verbindliche
Einschätzung zwingend notwendig aber im Rahmen einer Beratung über
Frag-einen-Anwalt unmöglich. Eine solche Dienstleistung kann im Rahmen
Zum einen können bestimmte weitere zu ergründende Tatsachen derart von
Bedeutung sein, dass sie zu einem anderen Ergebnis führen. Zu anderen
können bestimmte Punkte wie unter anderem Fragen der Verjährung oder
auch Rückgriffsansprüche gegenüber Dritten mit der hier erteilten
Rechtsauskunft nicht vollständig und abschließend im Detail zu Ihrem
konkreten Fall geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau (Bankhaus Metzler)


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