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Gemeinschaft will einen Eigentümer verklagen


17.07.2007 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Eine Eigentümergemeinschaft möchte einen Eigentümer auf Unterlassung verklagen wegen permanenter Ruhestörung.
Die Anlage besteht aus zwei getrennten Häusern. Da ich in dem anderen Gebäude die Wohnung habe, betrifft es mich eigentlich nicht.
Muss ich bei einem Mehrheitsbeschluss mitklagen und auch die Kosten mittragen, oder kann ich mich ausschliessen?
17.07.2007 | 13:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach dem neuen WEG (in Kraft seit 01.07.2007) hat sich zwar der Weg zu den Zivilgerichten eröffnet. Klagebefugt ist aber immer noch jeder Eigentümer, der einen Antrag geltend macht. Sie sind zunächst nicht verpflichtet, sich der Klage anzuschließen. Wenn Sie sich weigern, wird die Klage nur von den zustimmenden Eigentümern eingereicht. Etwas anderes würde nur gelten, wenn nur einheitlich geklagt werden könnte. Dafür sind aber derzeit keine Anhaltspunkte ersichtlich.

Eine solche Pflicht könnte sich aus § 10 (altes WEG) ergeben, wenn Sie aufgrund einer massivern Störung quasi verpflichtet sind, im Sinne der Gemeinschaft die Klage zu unterstützen. Das wird aber nur in Ausnahmefällen durchsetzbar sein.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin
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Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:

Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


ANTWORT VON

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