Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gemeinsames Sorgerecht für uneheliches Kind nie erklärt


13.11.2007 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Meine Lebensgefährtin, nicht verheiratet, ist mit dem gemeinsamen fünf Jahre alten Sohn ausgezogen. Wir haben uns in den letzten fünf Jahren immer gemeinsam um unser Kind gekümmert, also gesorgt. Wir hatten jedoch nie eine Sorgerechtserklärung abgegeben. Besteht hier auf grund des langen Zusammenlebens eine Art automatisches gemeinsames Sorgerecht? Wieviel Umgangsrecht steht mir zu? Kann die Mutter entscheiden wie oft ich den Jungen sehe?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen sowie Ihres Einsatzes erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Die gemeinsame Sorge kann in Ihrem Fall lediglich durch eine gemeinsame Sorgeerklärung oder durch gerichtliche Entscheidung auf Ihren Antrag hin entstehen. Ohne diese Voraussetzungen verbleibt es bei der Alleinsorge der Kindesmutter.

Ungeachtet des Sorgerechts haben Sie tatsächlich ein Recht zum Umgang mit Ihrem Kind. Diesbezüglich wurde die Unterscheidung zwischen ehelichen und nicht ehelichen Kindern aufgehoben.

Einen gesetzliche Vorgabe bezüglich des Umfanges des Ihnen zustehenden Umgangsrechts besteht nicht und erfordert stets eine genaue Prüfung der Gesamtumstände mit Blick auf das Wohl des Kindes. Entsprechend kann dies auch nicht im Rahmen einer Onlineberatung beantwortet werden. Die Eltern sind aber dazu verpflichtet, möglichst eine einvernehmliche Regelung zu finden. Da die Berücksichtigung des Kindeswohls an erster Stelle steht, steht es der Kindesmutter allerdings insofern nicht frei, Ihren Umgang mit dem Kind nach ihrem Belieben einzuschränken oder zu untersagen. Erst bei endgültigem Scheitern kann dies durch eine gerichtliche Entscheidung ersetzt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit der Antwort weitergeholfen zu haben.

Bitte beachten Sie, dass anhand der zur Verfügung stehenden Informationen lediglich eine erste Einschätzung erfolgen konnte. Für eine umfassende Beratung ist Ihnen die weitere Beauftragung eins Rechtsanwaltes zu empfehlen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen hierfür auch weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Christian Grema
Rechtsanwalt

_____________
Christian Grema
C-G-W Rechtsanwälte

Postfach 1543
76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
Fax.: (07251) 392 44 31

Internet: www.c-g-w.de
E-Mail: info@c-g-w.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER