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Gemeinsames Sorgerecht - Unterhalt

| 27.02.2008 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Tochter (9 Jahre), die aufgrund einer anonymen Anzeige beim Jugendamt "vorübergehend" durch das Jugendamt dem Vater zugesprochen wurde. Es besteht gemeinsames Sorgerecht, was kürzlich in einer Verhandlung nochmals ausdrücklich vom Richter bestätigt wurde. Ich selbst war nach der Wegnahme meines Kindes 2 Jahre im Krankenstand - u.a. wegen Depressionen- und habe bisher keinen Kindesunterhalt an den Vater bzw. meinen Ex-Mann entrichtet. Ab dem Zeitpunkt der Wegnahme hat der Vater erfolgreich das Kindergeld und die Steuerklasse 2 0,5 geltend gemacht. Um einem der Vorwürfe des Jugendamts gerecht zu werden, habe ich meine Teilzeitbeschäftigung aufgegeben. Ich beziehe neben dem Verdienst für eine 10-Stunden-Beschäftigung pro Woche die Grundsicherung zum Leben (ALG II). An Vermögen besitze ich jedoch ein EFH, in dem meine Tochter (jedes 2. Wochenende) und ich leben.

Meine Fragen: kann mein Ex-Mann Unterhalt für sich (er ist selbst Rechtsanwalt und seit Jahren offiziell arbeitslos) und das Kind einfordern? Ab welchem Zeitpunkt? Rückwirkend?

Kann das Jugendamt vorleisten und dann eine Zwangshypothek in mein Haus eintragen lassen?

Oder bin ich im Rahmen der Pfändungsgrenze frei von einer Zahlungsverpflichtung?

Die ersten 7 Jahre meiner Tochter hat der Vater auch keinen Unterhalt an mich gezahlt, obwohl die Kleine bei mir lebte.

A l l e n Vorwürfen des Jugendamtes bin ich gerecht geworden; habe ich eine Chance auf die Wiederausübung des gemeinsamen Sorgerechts?

Vielen Dank,

freundliche Grüße

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellten Fragen, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Unterhaltsberechtigt ist, wer nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten. Andersherum muss der Verpflichtete auch in der Lage sein, Unterhalt zu leisten. Rückwirkender Unterhalt kann erst ab einer Aufforderung zur Zahlung geltend gemacht werden. Das Jugendamt tritt dann ein, wenn ein Unterhalt zwar zu zahlen ist, der Pflichtige aber diesem nicht nachkommt. Wie Sie selber darstellen, haben Sie Einkünfte unterhalb der Pfändungsfreigrenze. Allerdings müsste errechnet werden, inwieweit Sie sich das EFH anrechnen lassen müssen.

Im übrigen sollte das Kind sowieso Umgang mit beiden Elternteilen haben. Andere Bestimmungen kommen nur zum Tragen, wenn es dem Kindeswohl entspricht. Aber auch hier müsste ein Kollege vor Ort die Sache genau prüfen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Inwieweit Sie Unterhalt zahlen können, müsste genau errechnet werden. Hierzu sollten Sie sich an einen Anwalt wenden. Eine Zwangshypothek wird das Jugendamt aber nicht eintragen lassen.

Rückfrage vom Fragesteller 27.02.2008 | 22:01

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

besten Dank für Ihre Antwort und das Angebot einer Nachfrage.
Mein Ex-Mann wollte in der letzten Verhandlung das alleinige Sorgerecht; der Richter meinte, er solle seinen Antrag zurücknehmen. Hätte das alleinige Sorgerecht bedeutet, dass er sofort den vollen Unterhalt für das Kind und evtl. auch für sich selbst schneller und leichter bekommen hätte?

Vielen Dank und einen schönen Abend,
Claudia Schmidt

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.02.2008 | 09:06

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Empfehlung des Richters dürfte darauf gestützt sein, dass keine Gründe zur Übertragung des alleinigen Sorgerechts vorgelegen haben dürften.

Zu Ihrer weiteren Nachfrage: Nein, dies sind getrennte Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

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