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Gemeinsames Haus nach der Scheidung

17.05.2008 17:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo!
Ich und mein Ex-Mann sind seit 4 Jahren rechtlich geschieden. Ich bin mit unserer jungsten Tochter,damals 14e,(andere Kinder sind schon selbständig) aus dem Haus ausgezogen.Wir wollten Hausangelegenheit aus dem Scheidungprozess raushalten und vornehm regeln. Wir haben uns geeinigt(nach dem Vorschlag Ex - Mannes), dass unser gemeinsames Haus Verkerswert 130.000 Euro hat. Nach dem Abzug verbleibenden Darlehensumme und Vorfälligkeitszinsen verblieben noch 45.000 €uro. Mein Ex-Mann
wollte das Haus auf keinem Fall verkaufen, obwohl mir das lieber wäre.(Darlehen trägt er alleine ab, weil ich das einfach nicht kann.) Aber er hat mir versprochen die Hälfte von 45.000 € auszuzahlen und ich überschriebe dann an ihn meine ideale Hälfte des Hauses an ihn. Leider war ich zu gutgläubig und habe das alles nicht schriftlich fest gehalten.
Mein Ex-Mann hat dann nach meinem Drängeln und 2 Monaten erst 5,000 € und dann nach noch einem Monat 6,000 € ausgezahlt. Das habe ich ihm auch schriftlich bestätigt.
Auf das Rest des Geldes warte ich schon seit 4 Jahren, letzte verschprochene Termin war Ostern letztes Jahres.
Seine Begründung - er hat kein Geld. Inzwischen wohnt in dem Haus seine Freundin mit ganze Familie ( wie er behauptet zu Miete), obwohl ich den Mietvertrag nicht unterscrieben oder zugestimmt habe. Ich habe ihm schon mehrmals vorgeschlagen das Haus doch zu Verkaufen, und wir hätten schon Interresenten das Haus für 130.00 € zu kaufen, aber mein Ex-Mann hat das abgeschlagen mit der Begründung es wäre ihm zu billig, das Haus koste mehr. Ich bin momentan richtig verzweifelt und weiss gar nicht mehr ob ich überhaupt gegen ihn anklagen kann wegen Nützungsengelt oder steht mir Hälfte der Miete von seiner Freundin zu.
Ich hoffe sehr dass Sie mir mit Ihrem Rat helfen können.
P.S. Nach einem Vorfall habe ich die ganze Situation mit seinem versprechen, seine "Mietfreundin" u.s.w. schriftlich zusammen gefasst udn habe ihn unterschreiben lassen. Das hat er auch getan. Ich weiss ob das von der Bedeutung ist..

17.05.2008 | 17:49

Antwort

von


(204)
Kopenhagener Str. 23
10437 Berlin
Tel: +49(0)30-74394955
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Solange Sie hälftige Miteigentümerin sind, haben Sie einen Anspruch auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung über die Hälfte der Wohnfläche. Die Höhe der Nutzungsentschädigung sollte sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren.

Ob Sie auch für die Kreditraten als Gesamtschuldnerin mithaften, hängt davon ab, ob Sie auch den Kreditvertrag mit unterzeichnet haben oder ob nur Ihr Ehegatte Schuldner des Kreditvertrages ist. Sofern Sie Gesamtschuldner mit Ihrem Ehegatte sind, kann er natürlich auch die hälfte von Zins -und Tilgung, die er gegenwärtig alleine trägt, im Innenverhältnis von Ihnen zurück verlangen. Hierbei müsste auch geprüft werden, inwieweit der Anspruch auf Gesamtschuldnerausgleich bereits verjährt sein könnte.

Schließlich besteht auch die Möglichkeit, als Miteigentümerin die Teilungsversteigerung zu beantragen. Die Teilungsversteigerung wird benutzt, um eine Gemeinschaft an einer Immobilie zu beenden. Durch dieses Zwangsversteigerungsverfahren wird die Gemeinschaft aufgelöst. Die Immobilie wird in Geld umgewandelt. An dem Erlös setzt sich die Gemeinschaft fort. Grundsätzlich erhält dann jeder Miteigentümer die Hälfte des Erlöses.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein Miteigentümer selbst bietet und den Zuschlag erhält. Somit könnte Ihr Ehemann im Rahmen der Teilungsversteigerung Ihren hälftigen Miteigentumsanteil erwerben, wenn er in dem Haus wohnen bleiben möchte.

Schließlich kann ich Ihnen nur raten, einen Anwalt zu beauftragen, da es sich um komplizierte Rechtsfragen handelt.

Selbstverständlich stehe ich noch für eine kostenlose Rückfrage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.


Rechtsanwältin Sabine Reeder
Fachanwältin für Familienrecht

ANTWORT VON

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Kopenhagener Str. 23
10437 Berlin
Tel: +49(0)30-74394955
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Ausländerrecht, Internationales Familienrecht, Fachanwalt Familienrecht, Erbrecht
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