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Gemeinsames Haus nach Scheidung...

04.02.2009 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


... indem ich lebe und komplett abzahle. Es bestehen keine Unterhaltsverpflichtungen ihr gegenüber, da dies mit den Zahlungsverpflichtungen "gegengerechnet" wurde. Der aktuelle Wert liegt weit unter den noch zu zahlenden Verpflichtungen. Ich habe gehört das ich meine Exfrau für die Hälfte der Zahlungen die ich für die gemeinsamen Schulden leiste in Regress nehmen kann.
Hier meine Frage:
Wenn ich das Haus über das Gericht zwangsversteigern lasse, werden dann die verbleibenden Schulden auf beide Besitzer verteilt ? Auch dann wenn Sie nicht arbeitet und ein Kind hat ?
Und:
Kann meine Exfrau sich "auszahlen lassen" obwohl sie nie etwas eingezahlt hat und der Wert unter den Verpflichtungen liegt ? Oder kann ich die ausstehenden Regressansprüche von ihr an mich "Gegenrechnen" ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Wenn Sie und Ihre Frau jeweils zur Hälfte als Miteigentümer im Grundbuch eingetragen sind, müssen Sie beide im Innenverhältnis (d.h. untereinander) zur Hälfte für die verbleibenden Schulden aus dem Hauskauf aufkommen.

Wenn der Kreditvertrag für das Haus von Ihrer Frau und von Ihnen gemeinsam unterzeichnet wurde, haften Sie gegenüber Ihrer Bank als Gesamtschuldner mit Ihrer Exfrau für die noch ausstehenden Schulden nach der Zwangsversteigerung.
Sie sind jeder einzeln für sich und unabhängig voneinander zur vollen Tilgung der Darlehenssumme verpflichtet. Die Bank kann die Zahlung zwar nur einmal verlangen, kann aber frei wählen, ob sie Sie oder Ihre Exfrau zur Zahlung auffordert.

Wenn nach der Begleichung noch bestehender Schulden ein verbleibender Verkaufserlös bestehen würde, stünde Ihrer Exfrau theoretisch die Hälfte hiervon zu.
Da Sie jedoch mitteilen, dass der Verkauf des Hauses nicht zur Begleichung aller Schulden ausreicht, hat Ihre Frau keinen Anspruch auf Auszahlung.

Bitte beachten Sie, dass dies nur eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes anhand der von Ihnen gemachten Angaben darstellt und eine persönliche Beratung durch einen Anwalt vor Ort nicht ersetzen kann. Sollten Sie noch Rückfragen haben, stehe ich selbstverständlich gerne im Rahmen der kostenlosen Rückfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
und den besten Wünschen

Sandra Rakovic
Rechtsanwältin

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