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Gemeinsames Haus, Aggressionen gegen meine Kinder

| 16.03.2017 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hoffe Sie können mir bei meinem Problem helfen.

Mein Problem ist, dass in letzter Zeit mein Freund öfters meine Kinder angreift, ich gehe immer dazwischen und der Streit eskaliert! Mit ihm zu sprächen hilft uns leider nicht weiter. Er denkt, dass er im Recht sei, oder ignoriert mich einfach, aber wenn die Kinder ein wenig laut werden, rastet er gleich aus.

Wir haben ein Haus gebaut, sind beide im Darlehensvertrag und im Grundbuch eingetragen. Die Darlehensrate bezahlt er alleine, da ich nicht so viel verdiene hatten wir das so vereinbart, dass ich die Einkäufe übernehme, ich hatte auch in Haus alle meine Ersparnisse reingesteckt.

Was kann ich machen um meine Kinder vor ihm in Sicherheit zu bringen, muss ich aus dem Haus ausziehen? ich kann mir aber alleine keine normale Wohnung leisten, mein Gehalt 1200 € reicht dazu nicht aus.


Welche Möglichkeiten habe ich?

Vielen dank für die Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,


zunächst ist Ihnen anzuraten, beim Amtsgericht Beratungshilfe zu beantragen, da eine Ausweitung der Angelegenheit wahrscheinlich zu befürchten ist.


Zur Beratungshilfe verweise ich auf

https://rabohledotcom.wordpress.com/2015/10/12/beratungshilfe/


Nach § 2 GewSchG kann der verletzte Ehegatte verlangen, dass ihm die bislang gemeinsam genutzte Wohnung zur alleinigen Benutzung überlassen wird, wenn der andere Ehegatte vorsätzlich den Körper, die Gesundheit oder die Freiheit des einen Ehegatten oder dessen Kinder verletzt hat.


Das GewSchG greift insoweit aber nicht nur bei Ehegatten, sondern § 2 GewSchG kommt auch bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften zur Geltung, so dass Sie einen Antrag auf Zuteilung des Hauses stellen können, der dann sicherlich zunächst zeitlich beschränkt wird. Aber das müsste dann Ihren Freund eigentlich zur Einsicht bringen.


Für den gerichtlichen Antrag werden Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen.


Ob der Antrag erfolgreich ist, hängt aber davon ab, was genau nun vorgefallen ist, was also unter "angreifen" zu verstehen ist.


Das wird vorab zu klären sein, daher sollten Sie die Beratungshilfe beantragen, dann einen Rechtsanwalt aufsuchen und anhand aller Einzelheiten dann die weiteren Schritte bis hin zur oben geschilderten Zuweisung abzuklären.


Desweiteren können (und sollten) Sie natürlich bei körperlichen Angriffen die Polizei rufen, die dann Ihrem Freund auch möglicherweise einen sogenannten Platzverweis erteilen könnte, so dass er das Haus verlassen müsste.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 16.03.2017 | 14:31

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