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Gemeinsames Darlehen ohne mein Mitwissen?

25.07.2011 09:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Sachverhalt ist folgender :

1994 beabsichtigte ich mit einer Bekannten, ein Schulungszentrum für Ambulante Pflegedienste zu eröffnen und erwarb mit dieser zusammen ein Schul- und Bürogebäude bei Saarbrücken zu 39%.

Sofort nach dem Erwerb stellten sich konzeptuelle Hindernisse ein. Während es mir auf Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten ankam, wollte die Miteigentümerin nun Kurse für Lebenshilfe, Wellness etc. durchführen. Ich wurde an ihrer Firma nicht beteiligt und drängte auf Rückabwicklung des Kaufes, was damals möglich gewesen wäre. Der Kaufpreis betrug DM 488.000.-.

Ergänzend muss ich mitteilen, dass ich damals mit einer Mitarbeiterin der neu gegründeten Firma verheiratet war.

Selbstverständlich verweigerte ich nun die gemeinsame Bestellung eines Darlehens zur Bezahlung der Immobilie. Ich war in keiner Weise in die Geschäfte der neuen Firma involviert, hatte auch keinen Zutritt zu der fragl. Immobilie und ging weiter meiner Beamtentätigkeit in BaWü ( 300 km entfernt ) nach.
Die nunmehrige Firmeninhaberin ließ mich wissen, sie habe die Immobilie nun selbst übernommen, alles Weitere sei nicht mehr meine Sache. Jeglicher persönliche Kontakt zur Firmeninhaberin ( und zu ihrer Mitarbeitern, der damaligen Ehefrau )brach ab.

1997 erfuhr ich, dass die Inhaberin des 61%-Anteils trotz meiner Weigerung ein "gemeinsames" Darlehen in Höhe des Kaufpreises aufgenommen hatte.
Dazu hatte sie bei einer Münchener Bank, der ein schlechter Ruf anhing, eine gefälschte Unterschrift vorgelegt.
Tatsächlich habe ich die Räume dieser Bank nie betreten.

Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie eine Bank aufgrund einer nicht nachgeprüften Unterschrift, ein Darlehen in dieser Höhe vergeben konnte.

Allerdings unterhielt der Vater der Firmeninhaberin bei der Münchener Bank ein Geschäftskonto.

Als ich die Bank schriftl. auf die tatsächlichen Umstände hinwies, erhielt ich von dort nur dummdreiste Antworten.

Auch hat diese Bank nie Kto.auszüge usw, wie im Bankwesen üblich, an mich versandt.

In der Folge erfuhr ich, dass sogar ein Kto. auf meinen Namen bei einer Sparkassenfiliale eröffnet worden war, über das die Rückzahlung des Darlehens getätigt wurde. Wieder war meine Unterschrift gefälscht.Icxh ließ dieses KMto. sperren.

Die Immobilie wurde weiter zu Schulungs- und Wohnzwecken der Firmeninhaberin genutzt, während die Firma vor allem Wellness-Kurse in Südfrankreich abhielt.

Vor rd. 2 Jahren kam die Immobilie dann unter Zwangsverwaltung, da das Darlehen wohl nicht mehr bedient wurde. Sie wurde zum 1-7-11 zwangsversteigert. Der Erlös betrug Euro 120.000.-

Ich befürchte nun finanzielle Nachteile aufgrund der betrügerischen handlungen der Immobilieninhaberin, die ohne Mitwirkung der Bank nicht vorstellbar sind.

Meines Wissens ist der Nachweis von Unterschriftenfälschungen durch neue Techniken ( dreidimensionales Verfahren ) heute einfacher geworden. Auch denke ich, dass hier Betrug vorliegt.

Welche Vorgehensweise raten Sie an ?
Können Sie einen kompetenten Anwalt vermitteln / benennen, der mich in zu erwartenden Auseiandersetzungen vertreten kann ?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen !


Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


1) Welche Vorgehensweise raten Sie an?

Da offenbar mehrere Straftaten der ehemaligen Geschäftspartnerin vorliegen, sollten Sie unbedingt Strafanzeige erstatten.

In Betracht kommen hier Straftaten nach § 267 StGB – Urkundenfälschung und nach § 263 StGB – Betrug.

Sofern Ihnen auch ein finanzieller Schaden entsteht, ist es ratsam, diesen Schaden zu beziffern und als Schadensersatzanspruch bei der Gegenseite geltend zu machen.


2) Können Sie einen kompetenten Anwalt vermitteln / benennen, der mich in zu erwartenden Auseinandersetzungen vertreten kann?

In Ihrem Fall macht es durchaus Sinn, eine Kanzlei in Köthen oder Halle zu suchen.

Über die Suchfunktion dieses Portals finden Sie auch eine entsprechende Kanzlei.

Da die Frage teilweise öffentlich einsehbar ist, haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich Ihnen keine Kanzlei empfehlen kann.

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