Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gemeinde verweigert Zugang Sat-Schüssel

10.11.2007 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Wir wohnen dörflich (850 EW) im eigenen Haus. 6 Meter hinter unserem Haus befindet sich auf einem 5 Meter hohen Felsen stehend ein ca. 50-jähriger Nadelwaldbestand, der der Ortsgemeinde gehört. Wir wohnen am nächsten am Wald, durch den Baumbestand haben wir als einzige keine Möglichkeit auf Satelliten-Empfang. Kabelempfang werden wir auch die nächsten Jahre nicht haben.
Wir haben bereits bei der Ortsgemeinde vorgesprochen, auch im Hinblick auf Stürme, wobei im letzten Jahr ein Baum auf das Dach unseres Holzschuppens gefallen ist. Mit einer anderen Windrichtung kann es genauso passieren, dass ein Baum auf unser Haus fällt.
Nach einer Waldbegehung mit dem Förster sieht man jedoch weiterhin keinen Anlass, Bäume zu fällen. Und dass mit der Sat-schüssel sei halt "unser Pech".

Bitte um Stellungnahme - vielen Dank!
10.11.2007 | 16:12

Antwort

von


(344)
Austr. 9 1/2
89407 Dillingen a. d. Donau
Tel: 09071/2658
Web: http://www.rechthilfreich.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage(n). Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass es sich bei folgender Antwort lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung handelt. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens völlig anders ausfallen. Dies vorausgeschickt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Von einem Nachbargrundstück ausgehende negative Einwirkungen durch Bäume und Pflanzen auf Antennen oder auch die Lichtverhältnisse begründen in der Regel keine Abwehransprüche aus §§ 862, 1004 BGB ( BGH LM Nr. 1, 2; NJW 91, 1671; 92, 2569 ).

Anders wäre die Situation zu beurteilen, wenn von dem Baumbestand eine latente Gefahr auf Ihr Grundstück ausginge. Diese Gefahrenlage müssten Sie im Rahmen einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung jedoch beweisen, was schwierig sein wird, zumal der Förster nach der Ortsbegehung keine Gefahrenquelle erkannte. Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Bedarf können Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt
------------------
Austraße 9 ½
89407 Dillingen a.d.Donau

Tel./ Fax: 09071 - 2658

www.anwaltkohberger.de

<img src=" http://www.123recht.net/anwaltimages/2~103187.gif">


Rechtsanwalt Michael Kohberger

ANTWORT VON

(344)

Austr. 9 1/2
89407 Dillingen a. d. Donau
Tel: 09071/2658
Web: http://www.rechthilfreich.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Mietrecht, Straßenverkehrsrecht, Strafrecht, Internet und Computerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 73906 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herr Rechtsanwalt Dr. Hoffmeyer hat uns bereits zum zweiten Mal sehr geholfen. Alle Punkte wurden verständlich und erschöpfend beantwortet, so dass wir uns jetzt in diesen Fragen sicher fühlen. Sehr empfehlenswertes Portal mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Prima! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ja Super, ich kann sie gerne weiter Empfehlen ...
FRAGESTELLER