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Geliefertes Notebook entspricht nicht der Beschreibung


02.06.2005 17:23 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem. Ich habe vor einem Jahr ein Notebook aus Österreich von einem Privatverkäufer erstanden. Jedoch entspricht das Gerät nicht den damals in der Auktion angegebenen Daten. Besser gesagt, ich habe einen funktionsunfähigen Haufen Elektroschrott bekommen.

Ich habe mich jedoch immer wieder vom Verkäufer hinhalten lassen. Er hat immer gesagt, dass das Gerät funktionsfähig losgeschickt worden wäre und er vermute, ich wolle Ihn betrügen.

Aber aus "Gutmütigkeit" (und der Androhung einer Strafanzeige) hat er mal zwischenzeitlich das Porto für die Rücksendung überwiesen. Seit dem habe ich aber nichts mehr gehört. Weder meine (restlichen) 300 Euro habe ich zurück erhalten oder sonst noch entwas. Jetzt wäre die Frage, ob rechtlich eine Möglichkeit besteht an die Person ranzukommen.

Da mittlerweile ein Jahr vergangen ist, wirft für mich die Frage auf, ob noch eine Möglichkeit besteht die Person rechtlicht heran zu ziehen bzw. eine Strafanzeige zu stellen?

Ich habe zudem E-Mails von Ihm, in denen er sich bereit erklärt hat das Gerät zurück zu nehmen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Darstellung lege ich so aus, dass Sie mit dem Verkäufer eine Rücknahme des Notebooks vereinbart haben. Selbstverständlich können Sie in diesem Falle die Rückzahlung des von Ihnen geleisteten Kaufpreises verlangen und notfalls auch gerichtlich geltend machen.

So Sie den Verdacht hegen, der Verkäufer habe Ihnen bewusst ein Gerät unter Angabe falscher Daten angeboten und dann mittels dieser Vortäuschung den Kaufpreis von Ihnen kassiert, könnte eine Strafbarkeit wegen Betruges in Betracht kommen. Damit dies von den Strafverfolgungsbehörden näher geprüft werden kann, sollten Sie entweder bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstatten und Strafantrag aus allen rechtlich in Betracht kommenden Gründen stellen. Der Umstand, dass mittlerweile ein Jahr vergangen ist, würde einer Strafverfolgung nicht entgegen stehen. Denn aufgrund des von Ihnen angegebenen Schadenswertes in Höhe von 300 € würde es sich nicht um einen sogenannten Bagatellbetrug handeln, so dass ein Strafantrag auch nicht binnen einer sonst zu beachtenden Frist von drei Monaten gestellt werden musste.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Kruppa
Rechtsanwalt
www.kruppa-ruprecht.de
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