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Geldwerter Vorteil durch ein privat genutztes Dienstfahrzeug bei der Kindesunterhaltsberechnung


20.06.2006 19:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin Aussendiestmitarbeiter, von meiner Firma wird mir ein Dienstfahrzeug im Wert von € 35000 zur Verfügung gestellt (auch zur privaten Nutzung). Wie üblich bezahle ich über die Gehaltsabrechnung 1% des Wertes.
Frage: In welcher Größenordung wird dieser geldwerte Vorteil auf mein Nettoeinkommen bei einer Berechnung des Kindesunterhaltes für volljährige Kinder aufgeschlagen?
MfG

-- Einsatz geändert am 20.06.2006 21:16:01
Eingrenzung vom Fragesteller
20.06.2006 | 21:10

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage und auch das Verständnis hinsichtlich einer Anpassung des Einsatzes. Zu Ihrem Anliegen möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Auf die Tatsache, dass der Kindesunterhalt ein oder mehrere VOLLJÄHRIGE Kinder betrifft, wie Sie am Rande erwähnten, dürfte es zunächst einmal nicht ankommen.

In der Sache selbst wird zunächst die einprozentige Abgeltung im Prinzip einmal voll auf Ihr monatliches Einkommen aufgeschlagen (siehe zB OLG München, FamRZ 98, 1350).

Als nächster Schritt wäre dann der Anteil der notwendigen privaten Nutzung zu Ihren Gunsten herauszurechnen. Hier ist die Rechtsprechung nicht einheitlich. Ich meine jedoch, dass Ihnen i.S.v. § 1603 BGB nicht mehr als eine plausible, also noch nachvollziehbare, Schätzung abverlangt werden kann, zu welchem Umfang Sie das Kfz. privat benötigen.

Der sich daraus ergebende Anteil wiederum von den 350,00 € monatlicher „Zusatzeinkommen“ abgezogen, würde dann den eigentlichen, unterhaltsrechtlich relevanten Zuschlag auf Ihr originäres Einkommen ergeben.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 20.06.2006 | 22:29

Sehr geehrter Herr Dr. Schimpf,

da für mich ein Vor- oder Nachteil schwer zu ersehen ist, bitte ich Sie herzlich um ein Rechenbeispiel:

Fiktives Brutto €5480
1% PKW-Nutzung € 398
Fiktives Netto €2680

Privat-Nutzung eines deutschen Durchschnittfahrers (15000 km/J)

Für die schnelle Beantwortung im Voraus vielen Dank

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.06.2006 | 22:45

Sehr geehrter Herr K.,

danke für Ihre Nachfrage.

Die zifferngenaue Berechnung hängt von dem tatsächlichen PRIVATEN Anteil ab, wie Sie ihn konkret ansetzen sollten.

Die von Ihnen zitierte, wohl statistische Privatnutzung eines deutschen Kfz.-Halters (15.000 km/Jahr) hilft hier nicht weiter. Es kommt schlicht auf die Relation zwischen geschäftlich notwendigen und privat genutzten km in Ihrem Fall an – diese müssen Sie dann ansetzen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -
ra.schimpf@gmx.de

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