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Geldwerter Vorteil

02.02.2013 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich arbeite für eine 100%ige Tochter eines deutschen Automobilproduzenten. Über den Werksangehörigenverkauf habe ich einen Jahreswagen erworben. Dabei ist ein geldwerter Vorteil über 500€ angefallen.
Obwohl ich als Werksangehöriger an dem Werksverkauf teilnehmen darf, gewährt mir mein Arbeitgeber den steuerfreien Betrag über 1.080€ nicht (EStG §8 Absatz 3 Satz 2). Er begründet die Ablehnung damit, dass die 100%ige Tochter nur als Dienstleister im Konzern auftritt und nicht direkt Automobile produziert. Ohne den direkten Bezug zur Produktion steht einem Mitarbeiter auch kein steuerlicher Freibetrag zu.

Ist die Ablehnung korrekt?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

02.02.2013 | 16:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Ansicht des Arbeitgebers ist m.E. zutreffend.

Nach Lohnsteuer-Richtlinien 2011, R 8.2, Abs. 1 Nr. 1 S. 1 und 3 gilt:

Die Sachbezüge müssen dem Arbeitnehmer auf Grund seines Dienstverhältnisses zufließen. Auf Sachbezüge, die der Arbeitnehmer nicht unmittelbar vom Arbeitgeber erhält, ist § 8 Abs. 3 EStG grundsätzlich nicht anwendbar.

Sie haben -wenn ich den Sachverhalt richtig verstanden habe- das Auto nicht vom Arbeitgeber erhalten, sondern von der Muttergesellschaft.

In dem Fall genießen Sie m.E. leider kein Freibetrag.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Tauentzienstr. 7a
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Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

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