Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Geldstrafe in Insolvenzverfahren

| 22.07.2019 14:12 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

ich wurde vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen je 40 Euro verhängt. Insgesamt beträgt die Strafe 2800 Euro.
Ich verdiene ca. 1000 Euro Netto monatlich und befinde mich zurzeit in einer Privatinsolvenzverfahren. Mein Frage hierzu wäre: was kann bzw muss ich in diese Situation tun, um eine Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden und die Restschuldbefreiung nicht zu gefährden. Vielen Dank im Voraus.

Mit freunlichen Grüssen

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen sich unbedingt mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung setzen. Eine Ersatzfreiheitsstrafe ist nur dann abzuwenden, wenn Sie mit der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde eine Regelung finden.

Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Sie eine Ratenzahlung beantragen. Inwieweit Ihnen die Zahlung möglich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei dem genannten Nettoeinkommen dürften nicht mehr viel Möglichkeiten bestehen. Insoweit wird es auch auf mögliche Zahlungsverpflichtungen im Insolvenzverfahren ankommen. Unter Umständen ist die Pfändungsfreigrenze herabgesetzt worden.

Wenn eine Ratenzahlung in Betracht kommt, dürfen die Raten "nur" auf dem unpfänbaren Teil Ihres Einkommens gezahlt werden.

Was noch möglich ist, wird individuell geprüft werden müssen.

Sie können aber auch beantragen, dass die Geldstrafe in gemeinnützige Arbeit umgewandelt wird. Ob dieses noch neben Ihrer Erwerbstätigkeit möglich ist, ist ebenfalls gesondert zu prüfen; ist aber durchaus eine Möglichkeit.

Sie werden für sich darüber nachdenken, was möglich ist und daran die Anträge ausrichten.

Sie sollten auch sofort tätig werden und nicht erst dann, wenn eine Ersatzfreiheitsstrafe verhängt wurde.

Wenden Sie sich demnach sofort an die Staatsanwaltschaft.

Wenn keine Ersatzfreiheitsstrafe verhängt wird, ist auch Ihre Restschuldbefreiung nicht gefährdet.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 24.07.2019 | 00:31

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 24.07.2019 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 75646 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und ausführliche Antwort, vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt ist sehr kompetent und freundlich. Ich habe die Antwort sehr schnell bekommen. Der Sachverhalt wurde sehr ausführlich erklärt. Ich bin sehr zufrieden ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Herr Meivogel, vielen Dank für Ihre Unterstützung. Hat mir sehr geholfen und Klarheit für mein weiteres Vorgehen geschaffen. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER