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| 29.02.2020 16:47 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Verjährung bei vertraglichen Ansprüchen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war bis 2017 freiberuflich in EDV-Schulungen tätig. Habe in 2014 eine Schulungs-Rg an eine Privatperson zum Vorzugs-Paketpreis gestellt (für 16 EDV-Schulungsstunden). Die Laptopeinrichtungspauschale habe ich damals bei der Buchung des 16 Std.-Paketes kulanter Weise nicht berechnet. Von den gebuchten Stunden hat Privat-Kunde 11 Std. .. in 2014 genommen. Danach habe ich nichts mehr gehört. Seit 2017 bin ich nun nicht mehr selbstständig und wieder fest angestellt. In 2020 möchte der Kunde nun die noch restlichen 5 Schulungsstunden nehmen bzw. die Erstattung derselben oder einen Ersatzanbieter zum gleichen Preis. In meinen RGs wurde im übrigen darauf hingewiesen, dass ein Ersatzteilnehmer auch bei Einzelstd. nicht nur bei Gruppenstunden bestimmt werden kann. Ist diese Rückforderung also vom Kunden rechtens? Muss ich die nicht genommenen Stunden zurückerstatten nach 6 Jahren? Danke für kurze Info. Mit freundlichen Grüßen,
29.02.2020 | 17:26

Antwort

von


(107)
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Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Hier habe ich Sie so verstanden, dass der Vertragsschluss zu den 16 Schulungseinheiten bereits im Jahre 2014 war und diese auch damals vollständig abgerechnet wurden. 5 Stunden hat der Auftraggeber damals bezahlt aber tatsächlich nicht in Anspruch genommen. Grundsätzlich wären Sie hier verpflichtet die restlichen Stunden noch zu gewähren.

Allerdings dürften etwaige Erfüllungsansprüche bzw. sonstige Ansprüche des Auftraggebers Ihnen gegenüber nach so langer Zeit verjährt sein. Hier greift die Regelverjährungsfrist von 3 Jahren. Diese beginnt mit dem Schluss des Jahres, wann der Anspruch entstanden ist. Hier also wohl zum 31.12.2014 um 24 Uhr, da der Anspruch in 2014 entstanden ist. Damit sind aus meiner Sicht die etwaigen Ansprüche des Auftraggebers zum 31.12.2017 verjährt. Da die Einrede der Verjährung nicht von Amtswegen berücksichtigt wird, müssen Sie die Einrede der Verjährung aktiv erheben, am besten nachweisbar. Sie können sich daher auf die Verjährung berufen und die Ansprüche zurückweisen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen. Falls Sie künftig neue Fragen haben, können Sie mich gerne über die Direktanfrage (<a target="_blank" href="https://www.123recht.de/anwalt/Rechtsanwalt-Bernhard-Schulte-Frechen-__l108340.html)">https://www.123recht.de/anwalt/Rechtsanwalt-Bernhard-Schulte-Frechen-__l108340.html)</a> kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, externer Datenschutzbeauftragter (TÜV) & Datenschutzauditor (TÜV)


Bewertung des Fragestellers 29.02.2020 | 17:34

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"vielen Dank für Ihre schnelle, verständliche und kompetente Beantwortung meiner Frage! Mit freundlichen Grüßen"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.02.2020
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vielen Dank für Ihre schnelle, verständliche und kompetente Beantwortung meiner Frage! Mit freundlichen Grüßen


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