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Geldgeschenke an einen Bekannten


26.02.2005 00:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine flüchtigen Bekannten aus lauter Gutgläubigkeit fast 10.000 Euro per Kredit und sonstigen Geldern geliehen. Es war vereinbart das er es mir wieder zurückzahlen muss. Jedoch nichts schriftlich. habe Beweise per Kontoauszug. Er sagt er hätte SMSen von mir gespeichert damit ich ihm dieses Geld geschenkt hätte. Gibt es eine Moglichkeit das gesamte Geld zurückzubekommen? Habe eine Rechtsschutzversicherung. Mfg

Stefan Herrmann
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Soweit Sie die Zahlungen nachweisen können, können Sie Rückzahlung der geleisteten Kredite verlangen, wenn Sie beweisen können, daß Sie das Geld als Kredit bzw. Darlehen überwiesen haben. Nach der Rechtsprechung trifft nämlich den Darlehensgeber die Beweislast für die Vereinbarung eines Darlehens. Sofern Sie dafür keine Zeugen haben, kann sich aber aus den näheren Umständen des Einzelfalls eine tatsächliche Vermutung für die Hingabe als Darlehen sprechen. Dies müsste im Detail geklärt werden und ich empfehle Ihnen, entsprechenden anwaltlichen Rat einzuholen. Gerne dürfen Sie sich damit auch an mich wenden.

Gelingt der Nachweis der Darlehensvereinbarung nicht, werden Sie die Zahlungen leider nicht zurückfordern können, da es eine generelle Vermutung, daß Geldzahlungen darlehensweise erfolgten, nicht gibt.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2005 | 23:27

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schwartmann, also ich habe ihm eigentlich das Geld direkt auf sein Konto überwiesen. Dafür habe ich als Beleg die Kontoauszüge. Auch habe ich ihm Geld per Post geschickt. Dafür habe ich allerding keinerlei Nachweis. Auch habe ich ihm Prepaidkarten für´s Handy im Wert von fast 1000 Euro gekauft. Es gibt dafür aber keinen Nachweis mehr. Nur per Kontoauszug von der Aufladung seines Handy per Geldautomat. Er hat diese Masche schon mit mehreren Personen durchgezogen. Er hat HIV und kann deshalb nur Halbtags arbeiten. Ich bin nur auf ihn hereingefallen weil er mit seiner Mitleidstour bei mir erfolg hatte. Könnten Sie mich eventuell auch anwaltlich vertreten? Ich wohen aber in 92708 Mantel. Er wohnt in 96751 Ebrach nähe Würzburg. Kann ich so eine Vertretung über meine Rechtsschutzversicherung abwickeln? Bin bei DAS München, Versicherungsschein-Nr.: RS 0203507 versichert. Ich habe leider wahrscheinlich einen grossen Fehler gemacht und habe mit seinen Kontodaten übers Internet eingekauft. Nun hat er einige Mahnungen von den Firmen bekommen und hat sich bei mir schon gemeldet weil er das Geld von mir zurück will und mich anzeigen will. Wollte mir das Geld was ich ihm gegeben habe aber so auf diese weise zurückholen. Welche Strafe kann mich da erwarten? Kann man eventuell aufh mildernde Umstände plädieren? Vielen Dank für Ihre Antwort. Meine Emailadresse ist: S.Hermi@t-online.de

Mfg

Stefan Herrmann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2005 | 20:37

Selbstverständlich dürfen Sie sich gerne an mich wenden. Allerdings möchte ich Ihnen keine großen Hoffnungen machen, denn der Beweis, daß Sie ihm das Geld nur darlehensweise gezahlt haben, wird schwer zu führen sein.

Ich schlage vor, daß Sie mich einmal im Büro anrufen, damit wir das weitere Vorgehen besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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