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Geldentnahme Limited

14.02.2008 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


Hallo, guten Tag,
ich war zusammen mit meinem Partner gründer und gleichberechtigter Geschäftsführer einer limited. Ich bin mittlerweile ausgeschieden und habe aber festgestellt das mein Partner während der gemeinsamen Zeit ca. 30% mehr Geld privat entnommen hat. Weiter hatte ich Auslagen die mir bis heute nicht erstattet wurden. inwiweit kann ich rechtlich gegen den Herrn vorgehen? ( Betrug oder dergl.)

Vielen Dank im voraus
Mfg

14.02.2008 | 23:45

Antwort

von


(1471)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Hinsichtlich Ihrer Auslagen haben Sie einen Erstattungsanspruch gegen die Ltd. bzw. deren Nachfolgegesellschaft, soweit dieser nicht verjährt ist. Danach sollten Sie die Gesellschaft vertreten durch Ihren Direktor in Anspruch nehmen.

2. Soweit durch die Entnahme Ihres Partners Ihr Abfindungs- und/oder Gewinnanspruch geschmälert wurde und dies nicht vertraglich vorab geregelt war, können Sie in Bezug auf die Gewinnausschüttung eine Neuberechnung verlangen. Bezüglich eines Abfindungsanspruch oder Kaufpreises für Ihren Anteil wäre dieser auf Basis des mit dem Partner geschlossenen Vertrages über das Ausscheiden neu zu berechnen.

3. Bei einer Strafbarkeit nach § 263 Abs. 1 StGB wären die Voraussetzung, dass der Partner durch eine Täuschungshandlung eine entsprechenden Irrtum bei Ihnen (Höhe der möglichen Abfindung) verursacht hat und durch eine Vermögensverfügung einen Vermögensschaden verursacht hat. Entscheiden ist der Vorsatz und die Absicht sich zu bereichern.

Soweit dem Partner dies nachzuweisen ist, wären neben den zivilrechtlichen Ansprüchen unter Ziffer 1 und 2 auch eine Strafbarkeit gegeben. Die zivilrechtlichen Ansprüche können Sie gegenüber der Gesellschaft und dem Partner selbst oder durch einen Kollegen (Antrag auf Erlaß eines Mahnbescheides/Klage) einfordern. Die Strafanzeige können Sie selbst bei einer Polizeidienststelle zu Protokoll geben oder diese schriftlich an die zuständige Staatsanwaltschaft senden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Im Rahmen der Nachfragefunktion stehe ich für Nachfragen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

§ 263 Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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61231 Bad Nauheim
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