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Geldanlage legal im Ausland Möglich ?

25.05.2010 15:00 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrter RA !

Fiktives Beispiel:

Da die Konditionen besser sind als im Inland,möchte
Person X ein Vermögen legal im Ausland anlegen.
Person X eröffnet ein Konto im Ausland und Überweist sich das Vermögen von Deutschland dort hin.

Hat sich dadurch Person A schon als Zielscheibe für das Finanzamt gemacht? Denn die Transaktion aus Deutschland bleibt ja nicht unbemerkt. Die Steuer auf die Zinsen wird Person X nartürlich in Deutschland Zahlen. Wäre Person X in diesem Fall unter Dauerbeobachtung in Deutschland ?

Danke !

mfg.








Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben dieser Plattform.

Die Überwachung der Kapitalanlagen im Ausland erfolgt im Verbundd der europäischen Staaten. So muss die deutsche Finanzverwaltung selbst nicht Ihre Geldbewegungen beobachten, was personell gar nicht möglich ist, sondern erhält durch Kontrollmitteilungen aus dem Ausland hier die erforderlichen Angaben. Von einer "Dauerbeobachtung" kann jedoch nicht die Rede sein.

Wenn ein Steuerpflichtiger Gelder im europäischen Ausland anlegt, wird von der dortigen Finanzverwaltung eine Mitteilung an das Bundesamt für Steuern erteilt.

(BMF-Schreiben vom 30.01.2008; BStBl I 2008, S. 320)

Die erfolgten Zinszahlungen werden einmal jährlich automatisch mitgeteilt, und zwar binnen sechs Monaten nach dem Ende des Kalenderjahres.

Daher ist die Kontrolle doch recht dicht, Sie sollten bei dem
Anlageinstitut einfach einmal nachfragen, wie diese dies handhaben und ob Sie eine Kopie der Mitteilung erhalten können. Oft sind diese Bescheinigungen nämlich fehlerhaft.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen, für eien Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

Rückfrage vom Fragesteller 26.05.2010 | 09:28

Sehr geehrte Frau Zerban

Das heist also das nach Mitteilung an das Bundesamt für Steuern durch das Auslandsinstitut sich das Bundesamt bei Person X meldet und die 25% Abgeltungssteuer verlangt ?
Denn ich habe in eime TV Bericht gesehen das manche Auslandsinstitute den Bescheid dem Anleger überlassen, und dieser ihn in Deutschland an das Finanzamt weiterreicht.


Danke !

mfg.




Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.05.2010 | 09:53

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Nachfrage.

Die Kapitalerträge müssen Sie selbst erklären, das Finanzamt
ermittelt selbst nicht Ihre Erträge. Wie die einzelnen Auslands-
institute dies handhaben, spielt für Ihre Erklärungspflicht keine
Rolle. Sie können nicht darauf setzen, dass möglicherweise
keine korrekte Meldung erfolgt. Bei unvollständiger Meldung und
Erklärung Ihrerseits kommt es möglicherweise zur Einleitung eines Strafverfahrens.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

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