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Geldanlage für meine Tochter aus erster Ehe


| 20.10.2006 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Hallo,
ich bin in zweiter Ehe verheiratet. Meine Tochter, jetzt 14 Jahre alt, stammt aus erster Ehe.
Ab wann kann ich ohne Zustimmung des leiblichen Vaters (wir haben geteiltes Sorgerecht) auf den Namen meiner Tochter Geld anlegen? Ich habe einiges gespart und möchte sicherstellen, das das Geld wirklich nur meiner Tochter zu Gute kommt, ohne das ihr Vater noch ihr Stiefvater darauf event. Zugriff haben?
Da ihr leiblicher Vater absolut nicht mit Geld umgehen kann, möchte ich verhindern, das er auf das Vermögen meiner Tochter Einsicht hat. Da aber ich diejenige bin, die das Geld angespart hat, möchte ich auch den steuerlichen Sparer-Freibetrag meiner Tochter ausnutzen. Außerdem möchte ich meinen zweiten Ehemann als möglichen Erben ausschließen. Habe ich Möglichkeiten und wenn welche?
Vielen Dank im Vorraus
S.S.B.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst gehe ich davon aus, daß Sie nicht ein "geteiltes Sorgerecht", sondern das gemeinsame Sorgerecht haben. Da Sie aber das Kind betreuen, können Sie ein Sparbuch einrichten.

Sie können das Sparbuch auf den Namen Ihrer Tochter einrichten, aber mit einem Kennwort schützen. Außerdem sollten Sie das Sparbuch gut verstauen. Denn nur mit dem Sparbuch kann der Mann an das Geld herankommen. Sie müssen ihm nichts davon erzählen, daß Sie für Ihre Tochter ein Sparbuch eröffnet haben.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2006 | 22:38

Hallo,

Zunächst bedanke ich mich für die schnelle Antwort.

Stimmt, es handelt sich um gemeinsames Sorgerecht.

Gibt es außer dem "Sparbuch" mit Kennwortschützung noch andere Möglichkeiten?
Ich denke da eher an eine Aktienfonds oder Garantiefonds, den ich auf den Namen meiner Tochter anlegen möchte. Das Geld soll zu Ausbildungszwecken dienen.
Besteht die Möglichkeit ein Depotkonto auf ihren Namen einzurichten, ohne die Zustimmung des Vaters? Schließlich stammt das Geld ausschließlich und nachweißlich von mir. Neben der Ausschöpfung des Freistellungsbetrages geht es mir natürlich ebenfalls um die Sicherstellung der Ausbildung für meie Tochter. Allerdings möchte ich natürlich auch alle inzwischen stark eingeschränkten staatlichen Möglichkeiten (Freibtrag f. Tochter) nutzen.
Und: Besteht bei einer Aktien-Depotkonteneröffnung auf den Namen meiner Tochter, die Möglichkeit für den leiblichen Vater, an das Geld heran zukommen?
Mit freundlichen Grüßen
S.S.B.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2006 | 23:12

Sehr geehrte Damen und Herren,

Problematisch könnte bei der Depoteröffnung sein, daß hier eine Unterschrift Ihres Ex-Mannes erforderlich ist. Hier müssen Sie sich bei den Banken informieren.

Wenn Ihr Ex- Mann aber unterschreiben muß, hat er auch die Möglichkeit an das Geld zu kommen. Daher sollten Sie ein Sparbuch eröffnen mit den o.g. Modifikationen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwwalt

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