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Geld vom Reiseveranstalter aus Russland zurückverlangen


16.09.2007 15:20 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Internet bei einem Anbieter eine Reise nach Petersburg gebucht, der sich zwar mit .de ausweist, aber seinen Sitz in Moskau hat. Unterlagen haben wir über Kontaktadressen in Deutschland erhalten, aber nur mit dem Absender TROIKAREISEN - ohne konkrete Adresse. Es gibt von uns zahlreiche Beanstandungen, wie z.B. nicht zugesandte Einladung für die Beschaffung der Visa, Wechsel von einer deutschen Fluggesellschaft zu einer russischen ohne unsere Einwilligung einzuholen (Folge waren 6 h Verspätung, weil keine Maschine vorhanden war), Wechsel von einem gebuchten Hotel zu einem Zimmer in einer Pension (1/3 des von uns bezahlten Preises) .... Unsere Frage nun, gibt es eine Chance, an diese Leute Ansprüche zu stellen. Unsere Versuche, dieses per Mail einzufordern, werden simpel (zum Teil durch konstruierte Lügen) abgewiesen. In den Zahlungsquittungen ist kein deutscher Gerichtsstand ausgewiesen.
Wir denken, wir sind hier an ein unseriöses Unternehmen geraten, dass bewusst deutsche Reisende versucht "über den Tisch zu ziehen"., z.B. Visabeschaffung für 2 Personen für 500,00€ - wir haben bei der Selbstbeschaffung 70,00 € bezahlt und möchten gern die bereits vorab bezahlten 180,00 € zurück haben.
Für eine Antwort bedanken wir uns im Voraus. Mit freundlichen Grüßen
RR

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Zwar dürfte sowohl deutsches Recht wegen Art. 29 EGBGB Anwendung finden als auch das deutsche Gericht zuständig sein (Art 15 EuGVVO).

Offenbar haben Sie die Reise noch nicht angetreten. Sie können dann vom Vertrag zurücktreten, der Veranstalter hat jedoch Anspruch auf angemessene Entschädigung (§ 651i BGB).

Ungeachtete einer weiteren detaillierten Prüfung dürften Ansprüche im Hinblick auf eine notwendige Vollstreckung in Russland große Schwierigkeiten darstellen.

Im Hinblick auf die relativ geringen Anzahlung erscheint daher nach der hier möglichen überschlägigen Einschätzung eine gerichtliche Durchsetzung nicht opportun.

Ich hoffe, Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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