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Geld verliehen ohne vertrag

01.08.2009 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


bekannter hat probleme, ich überweise ihr mehrmals summe x. Sie sagt du bekommst es so schnell wie möglich wieder.Ohne zeugen. Sie hat auch ein handy vertrag was auf meinen namen läuft als Partnerkarte diese rechnung bezahle ich auch monat für monat. habe allerdings nichts schriftliches von Ihr. Ich kaufe für ihr betrieb auch noch einige sachen wovon ich die Rechnungen noch alle habe. Jetzt gibt es streit und hab angst mein geld nie wieder zu sehen. welche möglichkeiten gibt es für mich?
Vielen dank im vorraus

Sehr geehrter Fragesteller,


es wird Ihnen schwer fallen, zu beweisen, dass Sie das Geld nur „verliehen“ haben.
Die Gegenseite könnte sich darauf berufen, es liege eine Schenkung (§ 516 ff. BGB) vor.
Dann müssen Sie beweisen, dass Sie Geld nur darlehensweise (§ 488 ff. BGB) überlassen haben.

Zu unterscheiden sind auch das Bezahlen der Handyrechnung, die betrieblichen Käufe und das Überlassen von Geld.

Da für alle drei Vorgänge nichts schriftlich und damit nachweisbar vereinbart wurde,
werden Sie das Geld nicht erfolgreich geltend machen bzw. einklagen können, wenn sich die Gegenseite auf Schenkung beruft.

Es bleibt Ihnen die Möglichkeit die Zahlungen einzustellen und auf eine schriftliche Vereinbarung auch hinsichtlich der bereits geleisteten Zahlungen zu drängen.

Oder aber – bei unterstellter Schenkung – Sie widerrufen die Schenkung(en) wegen groben Undanks, § 530 Abs. 1 BGB. Dies ist aber nur bei schweren Verfehlungen (Bedrohung des Lebens, grundlose Strafanzeige, schwere Beleidigungen) gegen Sie oder einen nahen Angehörigen möglich.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben.
Nutzen Sie gegebenenfalls die kostenlose Nachfragefunktion.

Nachfrage vom Fragesteller 11.09.2009 | 16:43

also kurz gesagt, ich habe überhaupt keinen chance dieses wieder zu bekommen? beleidigt hat sie mich zwar als "drecksack" usw. Sie will aber mir nichts schriftliches geben. oder besteht die möglichkeit vom amtswegen dieses geltend zu machen mit einen mahnbescheid oder so? Vielen dank im vorraus nochmal

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.09.2009 | 17:18

Sehr geehrter Fragesteller,

mangels Beweisbarkeit besteht praktisch keine Chance.
Ein Mahnbescheid hätte nur Erfolg, wenn die Bekannte dagegen nicht mit einem Widerspruch vorgeht oder gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegt, da es dann zum Gericht geht und Ihre Klage wegen Beweismangel abgewiesen werden würde.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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