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Geld verliehen ohne Schuldschein - was tun?

17.06.2013 10:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einem Monat habe ich einem Bekannten 400 Euro geliehen, weil er in Schwierigkeiten war. Als ich ihm das Geld gab, fragte er noch , ob ich einen Schuldschein haben möchte. Als ich ihn fragend anguckte , sagte er sofort, dass ich mir keine Sorgen machen solle.Er verarscht micht nicht. ER wäre mir viel zu Dankbar, das ich ihm helfe. Ich glaubte ihn natürlich. Wir vereinbarten mündlich, das er mir dies zu je 150 Euro gleich im Juni und Juli zurückzahlen wolle.
Die erste Zahlung wäre am Anfang diesen Monats fällig gewesen.Es kam bis letzte Woche kein treffen zustande. Er Vertröstet mich über ein paar tage immer wieder., Dann schrieb er mir in einer Nachricht(Whats App) das er auf ein Kaffee vorbeikommen wolle um mir Geld zu bringen. Das ist das einzige, was ich schriftlich habe.. ER kam natürlich nicht. Vertröstete mich wieder auf 2 tage später. Ich schrieb ihn dann am dritten Tag, das er mir doch bitte die erste Rate geben solle, da ich selbst auf dieses Geld angewiesen sei. Und ich doch deswegen sogar einen Vorschuss bei meinem Arbeitgeber genommen habe. Er reagierte überhaupt nicht mehr. Ganz im Gegegnteil. danach hat er mich über Whats App blockiert. Auf SMSen und Anrufe reagiert er auch nicht mehr.
Habe ich eine Chance, mit dem bisschen schriftliche konversation, was zu erreichen?
Oder ist es hoffnungslos, und habe somit nur Lehrgeld bezahlt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Beweisschwierigkeiten sind tatsächlich (leider ) nicht von der Hand zu weisen.

Im Streitfall werden Sie beweisen müssen, dass Sie Ihrem Bekannten einen Betrag von 400,- EUR darlehensweise zur Verfügung gestellt haben.

Ob Sie aus dem Inhalt der Nachrichten diesen Beweis führen können, lässt sich abschliessend nicht beurteilen, ohne diese genau zu kennen. Ich habe aber erhebliche Zweifel, ob solche Nachrichten ( Ankündigung Geld zu bringen ) ausreichen werden. Ein ausdrückliches Schuldanerkenntnis wird nicht dabei gewesen sein, sonst hätten Sie dies sicherlich erwähnt.

Sie können nun versuchen, über ein anwaltliches Schreiben ein Anerkenntnis zu erwirken oder ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten in der Hoffnung mangels Widerspruch an einen Vollstreckungstitel zu kommen. Wegen weiterer Informationen dazu können Sie mich gern anrufen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Steidel, Rechtsanwalt


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