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Geld sollte beiseite geschafft werden, Auswirkungen auf Zugewinn?

20.04.2008 17:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


18:33

Guten Tag,
ich versuche kurz die Fakten zu erzählen damit die Frage verständlich wird. Ich lebe momentan in Scheidung, (Zugewinngemeinschaft) Stichtag 23.10.06, Scheidungspapiere sind von meinem Mann eingereicht und von mir zugestimmt. Das Problem ist jetzt beim Teilen des Barvermögens, welches aus Hausverkäufen resultiert die uns beiden gehörten. Dieses Geld war bei der Trennung auf gemeinsame Konten die für beide zugänglig waren. Ein halbes Jahr nach der Trennung hat mein Mann versucht das ganze Geld auf sein Konto zu übertragen, dies ist ihm nicht geglückt. Ich habe das durch Zufall erfahren und habe das gleiche gemacht, aus Sorge, dass ich sonst total ohne Geld da stehen könnte und nicht für mich und meine Kinder sorgen könnte, da mein Mann auch keinen Unterhalt für mich und die Kinder bezahlt. Beide sind zwar volljährig aber noch im Studium und beide bekommen kein Bafög. Ich selbst habe nur einen Minijob mit 350 Euro im Monat. Jetzt versucht der Gegenanwalt mit Druck und Drohungen, dass ich die Hälfte des Betrages Stand Febr. 2007 an meinen Mann überweisen soll und der Zugewinn wird überhaupt nicht berücksichtigt, sondern dieses müßte ich in einem gesonderten Prozeß einklagen, was sehr teuer und zeitaufwändig würde, mein Anwalt schätzt ca. 20.000 Euro. Da ich aber von diesem Geld alles was anfiel bezahlt habe, auch Steuernachzahlungen, Rechnungen die nur meinen Mann betrafen und den Unterhalt für die Kinder etc. ist der Betrag natürlich jetzt geringer, trotzdem wird das nicht angerechnet. Meine Frage ist jetzt: wie soll ich mich verhalten bzw. was kann ich tun um dieses zu umgehen. Ich möchte es fair teilen aber wie ich das jetzt beurteile wird man alles versuchen damit der Zugewinn möglichst niedrig ausfällt. Dieses ist schon zu erkennen weil das Haus um das es geht sehr viel niedriger angegeben wird als es tatsächlich wert ist, dieses kann ich belegen, und die Mieten werden auch nicht korrekt angegeben. Mein Wunsch ist, dass alles zusammen geklärt wird denn es bringt ja nur anderen und nicht unserer Familie etwas wenn dieses in die Länge gezogen würde. Leider ist mein Mann krank und hat seinem Schwager die Vollmacht erteilt und deswegen wird das ganze nicht sehr neutral von dieser Seite gehandhabt. Ich bitte wenn möglich um eine schnelle Antwort weil ich bis zum 23.4.08 diesem Vergleich zustimmen müßte, sonst droht der Anwalt mit Arrestierung des Geldes.
Vielen Dank

20.04.2008 | 17:40

Antwort

von


(572)
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Nach den Darstellungen kann ich Ihnen nicht empfehlen, den „Vergleich“ zuzustimmen. Denn ein Vergleich beinhaltete regelmäßig ein „nachgeben“ von beiden Seiten. In Ihrem Fall stellt sich der „Vergleich“ wohl eher als Erpressung dar.

Ich empfehle Ihnen einen Gegenvorschlag zu unterbreiten um damit eine endgültige sowie gesamte Klärung der Vermögensauseinandersetzung zu finden. Im Gegenzug können Sie ebenso mit einer Arrestierung des Geldes „drohen“ um dieses für den Zugewinnausgleich zu sichern.

Jedoch können Ansprüche Ihrer Kinder nur von diesen selbst geltend gemacht werden, auf Grund der Volljährigkeit. Sollte ein Titel vorhanden sein, kann gegebenenfalls Zwangsvollstreckung (z.B. Kontopfändung) durchführen. Ansonsten müssen die Kinder gegenüber dem Vater ihre Unterhaltsansprüche gerichtlich geltend machen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
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Rückfrage vom Fragesteller 20.04.2008 | 18:10

Guten Tag,
vielen Dank für die schnelle Antwort, hilft mir schon weiter, ich hätte nur eine Frage noch zu der Tatsache, dass ich das Geld auf mein Konto habe übertragen lassen. Mein Anwalt meint, dieses wäre strafbar und deswegen haben wir die schlechtere Position und müßten quasi das Geld überweisen. Nochmals Danke!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.04.2008 | 18:33

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten.

Ob Sie sich strafbar machen, kommt darauf an, wer die Zahlung erhalten sollte.

Sie könnten gegebenenfalls eineAufrechnung mit Zugewinnausgleichsansprüchen als Verteidigung anbringen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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