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Geld schenken lassen für Haus, Reisen, Luxus usw. von Fremden Menschen

| 11.08.2015 18:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Sehr geehrte Anwälte,
ich möchte sehr gerne für meinen Luxus d.h kleines Häuschen, Reisen , Garderobe usw.
um eine finanzielle Unterstützung bei meinen Mittbürgern bitten. Ich dachte dabei an wohlhabende Mitbürger, eventuell Senioren ohne Erben, damit diese mir finanziell unter die Arme greifen und nicht etwa den Staat bereichern nach deren Ableben, mangels Nacherben. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken zu faul zum Arbeiten zu sein, da ich diese Form des modernen"Bettelns" wähle.
Ich gehe Vollzeit arbeiten, habe eine kleine Familie aber es bleibt für ein gutes Leben zu wenig übrig.
Sehr gerne würde ich über diverse Printmedien oder Internet für meine Unterstützung „werben"
Ich mache den Unterstützern keine Versprechungen, lüge über meine Motivation nicht sondern gebe zu, mir meinen Luxus durch Geld-Schenkung finanzieren lassen zu wollen.

Sollte ich überhaupt einen Zeitungsverlag für meine Annonce finden, möchte ich auch nicht falsch machen. Ich würde unter Kleinanzeigen o.ä Inserieren wollen.

Meine Frage:
Ist diese Form des „betteln" erlaubt und was ist zu beachten.
Müsste die milde Gabe versteuert werden?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit Sie niemanden täuschen oder durch sonstiges Vorspiegeln falscher Tatsachen zu Zahlungen veranlassen, machen Sie sich zumindest nicht strafbar. Rechtliche Probleme können Sie aber dennoch bekommen, zum Beispiel, wenn ein Erbe eines Schenkers einen Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend macht oder sich herausstellt, dass eine Zuwendung von einem Geschäftsunfähigen stammt. Aber natürlich sind Schenkungen grundsätzlich auch unter Fremden zulässig. Etwaige Einnahmen müssten Sie als Einkommen versteuern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.08.2015 | 19:45

Sehr geehrter Herr RA,
vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, darf ich ( wenn eine Zeitung überhaupt mitmacht ) offiziell um Geldgeschenke bitten und muss diese beim FA versteuern.
Wie kann ich die milde Gabe nennen, eine Spende ist es ja nicht und kann ich auch unter z.b Immobilienmarkt, o.ä inserieren ?

Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.08.2015 | 19:52

Sehr geehrter Fragesteller,

da es sich rechtlich um Schenkungen handelt, sollten dies auch so nennen. Wo sich Ihre Annonce am besten positionieren lässt, dürfte eher eine redaktionelle Entscheidung des Verlages sein als eine juristische.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Liedtke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.08.2015 | 19:49

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