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Geld geliehen 30.000 Euro

4. Januar 2013 11:14 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


23:06

Hallo, ich habe jemanden am 18.01.2011 Geld geliehen, diese Person hat danach sehr viel durchgemacht in ihrem Leben und so haben wir die Rückzahlung aufgeschoben. Ich habe aber nun bis heute noch kein Geld erhalten und die Person meldet sich auch nicht mehr. Nun will ich fragen was ich tun muss um wieder an mein Geld zu kommen.

Einen Darlehensvertrag habe ich schriftlich vorliegen, er lautet:

Ich, ......., hier Darlehensgeber genannt, geben ........., hier Darlehensnehmer genannt, ein zinsfreies Darlehen in Höhe von 30000 Euro. Das Darlehen ist nicht zweckgebunden und es handelt sich um ein Privatdarlehen.
Rückzahlung: ab 01.03.2011 450 Euro pro Monat. (wie genannt aber noch keine Rate erhalten).
Dann noch: Nebenabreden wurden nicht getroffen, weitere Änderungen bedürfen der schriftform.

Habe ich nun irgendeine Chance an mein Geld zu kommen ?

4. Januar 2013 | 11:58

Antwort

von


(1175)
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Tel: 04103/9236623
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Die Darlehenssumme können Sie derzeit nicht auf einmal zurückverlangen, weil der Darlehensvertrag keine Regelung des Inhalts enthält, wonach im Falle eines Zahlungsverzugs mit nur einer Rate der Gesamtbetrag des Darlehens sofort fällig werden soll.

Da nach Ihrem Sachvortrag für die Rückzahlung des Darlehens im Vertrag eine Zeit auch nicht bestimmt worden ist, hängt die Fälligkeit nach § 488 Absatz 3 BGB davon ab, dass Sie als Darlehensgeber den Darlehensvertrag ordentlich kündigen. Allerdings kann in der Tilgungsabrede durch Auslegung zugleich eine Laufzeitvereinbarung gesehen werden.

Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.

Vor dem Hintergrund, dass bisher überhaupt keine Raten gezahlt worden sind, können Sie den Darlehensvertrag fristlos aus wichtigem Grund nach § 314 BGB kündigen und den Darlehensnehmer zur Rückzahlung der Darlehenssumme unter Fristsetzung auffordern.

Sie sollten sich aber in der Sache von einem Kollegen vertreten lassen. Gerne können Sie auch auf meine Dienste zurückgreifen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Rückfrage vom Fragesteller 4. Januar 2013 | 22:13

ok, ich habe nichts weiter verheimlicht, ich will nur wissen habe ich eine chance oder steht da Aussage gegen Aussage ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 4. Januar 2013 | 23:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Vorbehaltlich einer eingehenden Prüfung in Kenntnis aller Umstände halte ich die Erfolgsaussichten in Ihrem Fall für recht gut.



Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

ANTWORT VON

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