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Geld an eine Freudin verleihen - Mit welchem Text/Vertrag ?

11.02.2015 13:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich plane einer Freundin 5000 Euro zu leihen, die sie mir in monatlichen Raten wieder zurück bezahlt. Um nun aber auf der sicheren Seite zu stehen, möchte ich das ganze mit einem beiderseitig unterschriebenen Vertrag regeln.
Mit welchem Text kann ich das tun, damit ich, falls etwas schief gehen sollte, eine gewisse Rechts Sicherheit habe ?

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nachfolgend finden Sie ein Muster. Sofern der Betrag in bar gezahlt wird, dann ergänzen Sie, dass der Betrag durch den Darlehnsnehmer in Empfang genommen wurde.

Einezelne Regelungen zu Zinsen, Kündigung et. können Sie weglassen, wenn dies für Sie unrelevant ist.

Darlehensvertrag

zwischen

Name, etc.

– nachfolgend „Darlehensgeber" genannt –

und
Name, etc.


– nachfolgend „Darlehensnehmer" genannt –


(1) Der Darlehensgeber stellt dem Darlehensnehmer ein Darlehen in Höhe von

......................... € (in Worten: ......................... Euro)

zur Verfügung. Der Betrag ist auf das folgende Konto des Darlehensnehmers überweisen:
Bankinstitut, Konto-Nr.:,….., BLZ ………………………………

(2) Das Darlehen dient folgendem Zweck: .........................

Der Betrag wird mit …. Verzinst.

(3) Das Darlehen ist in …... gleichen monatlichen Raten in Höhe von … EUR, beginnend am ….. und dann jeweils am … eines jeden Monats zu tilgen. Hinzu kommen die vereinbarten Zinsen, so dass die anfängliche monatliche Belastung (Zins und Tilgung) …. EUR beträgt.

(4) Der Darlehensnehmer veranlasst die Überweisung aller nach dem Darlehensvertrag zu entrichtenden Zahlungen zu den Fälligkeitsterminen auf das folgende Konto des Darlehensgebers: .........................

(5) Kommt der Darlehensnehmer mit Zahlungen, die er aufgrund des Darlehensvertrags schuldet, in Verzug, so hat er dem Darlehensgeber den geschuldeten Betrag mit 5 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu verzinsen. Dem Darlehensnehmer bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Darlehensgeber kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Das Recht des Darlehensgebers, einen höheren Verzugsschaden geltend zu machen, bleibt hierdurch unberührt.

(6) Wird das Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit durch Kündigung seitens des Darlehensgebers fällig, so hat der Darlehensgeber den durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden Schaden zu ersetzen.


(7) Zur Sicherung der Darlehensforderung übereignet der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber hiermit das ihm gehörende Fahrzeug Marke ..., Baujahr ..., Kilometerleistung …. , amtliches Kennzeichen ......................... und händigt ihm den zugehörigen Kraftfahrzeugbrief aus. Der Darlehensnehmer wird ermächtigt, das Fahrzeug weiterhin zu nutzen. Der Darlehensgeber wird das Fahrzeug nach Rückzahlung des Darlehens rückübereignen. Kommt der Darlehensnehmer mit zwei oder mehr Raten in Verzug, so ist der Darlehensgeber berechtigt, das Fahrzeug in Besitz zu nehmen, ihn zu veräußern und seine Forderung aus dem Erlös zu befriedigen.


(8) Der Darlehensgeber kann den Darlehensvertrag nur aus wichtigem Grund vorzeitig kündigen und in voller Höhe mit sofortiger Wirkung zur Rückzahlung fällig stellen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn
1. der Eintritt einer wesentlichen Verschlechterung in den Vermögensverhältnissen des Darlehensgebers oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit droht und dadurch die Rückerstattung des Darlehens gefährdet wird;
2. der Darlehensnehmer vertragliche Verpflichtungen verletzt hat, insbesondere wenn
a) der Darlehensnehmer sich mit mindestens zwei aufeinander folgenden Raten bei Tilgungsleistungen oder Zinszahlungen in Verzug befindet und diese mindestens 10 % des Nennbetrages des Darlehens oder des Teilzahlungspreises darstellen;
b) der Darlehensnehmer das Darlehen nicht abgenommen hat;
c) der Darlehensnehmer unrichtige Angaben gemacht hat, die auf die Gewährung des Darlehens Einfluss hatten.

(9) Der Darlehensnehmer kann den Darlehensvertrag vorzeitig nur unter den Voraussetzungen des § 489 BGB und ansonsten unter Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist nur dann kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Vertragsauflösung vorweisen kann. In diesem Fall ist er verpflichtet, an den Darlehensgeber Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.



(10) Nebenabreden und Änderungen zu diesem Vertrag bedürfen der Schriftform oder schriftlichen Bestätigung durch den Darlehensgeber. Die Schriftformerfordernis kann nur schriftlich abbedungen werden.

(11) Dieser Vertrag enthält sämtliche zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer über das Darlehen getroffenen Vereinbarungen. Eine Widerrufsbelehrung wird als gesonderter Teil dieser Vereinbarung von dem Darlehensnehmer unterschrieben.

(12) Erfüllungsort für alle Zahlungen ist der Wohnsitz des Darlehensgebers.

(14) Die Unwirksamkeit einzelner Vertragsbestimmungen berührt die Wirksamkeit des Vertrags im Übrigen nicht. Ungültige Vertragsbestimmungen sind durch solche Regelungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der ungültigen Regelung am nächsten kommen. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken.

(15) Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, dem Darlehensgeber alle für das Schuldverhältnis notwendigen Informationen regelmäßig und ohne Aufforderung bekannt zu geben.


Ort, ……………. Ort, …………….


________________________ ___________________________
Darlehensgeber Darlehensnehmer


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)







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