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Geklautes Fahrrad gekauft und später weiterverkauft

06.01.2014 17:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag


Ich habe im Jahr 2013 ca. September ein Fahhrad gebraucht gekauft über Ebay Kleinanzeigen. Das Angebote Fahrrad wurde für 320€ angeboten. Ich kaufte das Fahrrad und holte es in Wuppertal ab, ich selber komme aus Düsseldorf, ca.40km.

Nachdem ich ein paar mal damit zur Arbeit fuhr, war es mir doch zu anstrengend.

Ich Verkaufte das Fahrrad für 280€ ca.4 Wochen später weiter.

Jetzt stellte sich heraus das dass Fahrrad vor meinen Kauf ca. 2 Wochen vorher geklauft wurden ist in einen Keller in Wuppertal.

Der jenige der das Fahrrad bei mir gekauft hat, hatte seine 280€ wiederbekommen (Beleg vorhanden) und dem der das Fahrrad gehörte, auch sein Fahrrad wieder.

Hatte meine Aussage bei der Polizei gemacht, wo ich es her habe, aber leider keine Telnr. mehr, Adresse leider auch nicht mehr.

Es war aber ein Freund von mir dabei bei der Abholung. Der kann bezeugen bzw den Verkäufer beschreiben.

Jetzt bekomme ich vom Gericht eine Geldstrafe von 1800€????

Wie kann das sein? Ich verstehe das nicht, ich habe niemanden was gestohlen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen im Rahmen einer anwaltlichen Erstberatung unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Mindesteinsatzes von 25 EUR gerne in der gebotenen Kürze beantworte.

Da Sie nichts von einer Gerichtsverhandlung berichten, gehe ich davon aus, dass die Geldstrafe aus einem Strafbefehl herrührt. Beim Strafbefehlsverfahren wird anhand der Aktenlage über den Tatvorwurf entschieden.

In Ihrem Fall sieht es so aus, als ob der Staatsanwalt - trotz Ihrer Aussage - davon ausgegangen ist, dass Sie sich wegen Diebstahls ggf. wegen Hehlerei strafbar gemacht haben. Gut möglich, dass er Ihre Aussage als bloße Schutzbehauptung gewertet hat. Demnach hat Sie Ihre Aussage nicht entlastet. Der Staatsanwalt hat sodann bei Gericht den Erlass eines Strafbefehls gegen Sie beantragt. Der Richter hat diesen letztlich erlassen, weil er mit dem Staatsanwalt übereinstimmt und eine Strafbarkeit erkannt hat.

Wenn Sie jetzt nicht innerhalb der 2-Wochen-Frist ab Zustellung des Strafbefehls Einspruch einlegen, wird der Strafbefehl rechtskräftig und lässt sich kaum mehr aus der Welt schaffen.

Nach eingelegtem Einspruch findet in der Regel eine Hauptverhandlung statt. Hier könnte Ihr Freund gehört werden, welcher bei dem Fahrradkauf zugegen war und Sie entlasten. Wenn das Gericht diesen Zeugen als glaubwürdig einstuft, werden Sie wohl freigesprochen.

Wie die Erfolgsaussichten eines Einspruchs zu beurteilen sind, lässt sich aber nur nach erfolgter Akteneinsicht beurteilen.


Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner ersten Einschätzung weiterhelfen. Bei Unklarheiten besteht selbstverständlich die Möglichkeit eine Nachfrage zu stellen.


Freundliche Grüße aus Berlin-Moabit

Martin Luft
Rechtsanwalt



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Ratgeber: <a class="textlink" rel="nofollow" href="http://www.anwalt-strafbefehl-berlin.de/">Strafbefehl</a>

Rückfrage vom Fragesteller 16.01.2014 | 22:33

Guten Tag,


Danke für ihre Antwort.


Ich habe kontakt mit dem Bezitzter von dem gestohlenen Fahrrad aufgenommen.

Ich erklärte ihm die geschichte und beschrieb ihn den Verkäufer, darauf hin wusste er um wem es sich handelt, es ist ein Freund von ihm der wohl vor Wochen auf seiner Feier bei ihm war.

Jetzt stellte sich heraus, das die beiden an einen Abend viel gefeiert haben und viel getrunken hatten, und das der geschädigte das Fahrrad bei einer Wette "verloren" hatte.

Am nächsten morgen wusste er aber nichts mehr davon und ging deshalb zur Polizei und erstatte Anzeige, wegen Diebstahl.

Wie sieht die Sache jetzt aus? Muss ich Einspruch einlegen? Und der geschädigte die Anzeige zurück ziehen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.01.2014 | 12:20

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Nachfragefunktion dient der Beseitigung von Verständnisschwierigkeiten hinsichtlich der ursprünglichen Frage und ist nicht dazu gedacht, neue Entwicklungen in Ihrem Rechtsfall zu beurteilen.

Aus Kulanz in der gebotenen Kürze: Es gilt weiterhin das oben Gesagte. Auch wenn sich die Sache nun zum Positiven entwickelt, ändert das nichts an dem Strafbefehl über 1.800 EUR. 2 Wochen nach Zustellung wird dieser rechtskräftig, in dieser Zeitspanne muss unbedingt Einspruch eingelegt werden! Erst dann besteht die Möglichkeit, die neuen Entwicklungen zu Ihren Gunsten vorzutragen.

Gerne übernehme ich das für Sie! Rufen Sie mich an unter:

030-120648550

oder senden Sie mir Ihren Strafbefehl per E-Mail:

info@berlin-strafverteidiger.info



Sollten weiterhin Unklarheiten bestehen, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail, da diese Plattform nur eine einzige Nachfrage gestattet.

Freundliche Grüße aus Berlin-Moabit

Martin Luft
Rechtsanwalt




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